Galerie Klüser
Highlights
- Seit 1978 vertritt die Galerie Klüser in München-Maxvorstadt internationale Künstler wie Joseph Beuys, Andy Warhol oder Anish Kapoor.
- 1978 gegründet, zeigte die Galerie früh Werke von Christian Boltanski, Olaf Metzel und Sean Scully sowie junge Positionen wie Gregor Hildebrandt.
- Die Galerie fördert seit Jahrzehnten zeitgenössische Kunst mit Ausstellungen und Editionen, u. a. in Zusammenarbeit mit Lenbachhaus und MoMA.
Tipps
- Die Galerie Klüser bietet einen Einblick in das Werk internationaler Künstler wie Joseph Beuys, Andy Warhol oder Anish Kapoor, die über Jahrzehnte vertreten wurden.
- Besucher finden in beiden Standorten der Galerie eine Auswahl zeitgenössischer Positionen, darunter auch Werke junger Künstler wie Gregor Hildebrandt oder Isca Greenfield-Sanders.
- Die Präsentation der Ausstellungen erfolgt in einem konzeptuellen Rahmen, der sich an historischen Kooperationen und künstlerischen Schwerpunkten orientiert.
Eigenschaften
Kultur-Galerie Klüser München-Maxvorstadt entdecken
Die Galerie Klüser in München-Maxvorstadt ist eine der bedeutendsten Plattformen für zeitgenössische Kunst in der Stadt und darüber hinaus. Seit ihrer Gründung im Jahr 1978 hat sie sich als wichtiger Ort für die Präsentation international renommierter sowie aufstrebender Künstler*innen etabliert. Besonders prägend war die enge Zusammenarbeit mit dem Künstler Joseph Beuys, dessen Werk über Jahrzehnte im Mittelpunkt der Galerie stand – etwa durch Editionen und Ausstellungen, die bis heute als wegweisend gelten.
Schon in den Anfangsjahren knüpfte die Galerie Kontakte zu großen Namen wie Andy Warhol, Tony Cragg oder Enzo Cucchi, deren Werke hier erstmals in Deutschland gezeigt wurden. Später folgten bedeutende Ausstellungen mit Künstlern wie Christian Boltanski, Olaf Metzel oder Sean Scully, die die Bandbreite des Programms unterstrichen. Besonders die Präsentation junger Positionen, etwa von Isca Greenfield-Sanders, Gregor Hildebrandt oder Natalia Załuska, machte die Galerie zu einem Förderort für neue künstlerische Stimmen.
Ein Höhepunkt war 2018 die große Einzelausstellung von Anish Kapoor, die mit Werken wie den „Lenin“-Porträts – entstanden in Zusammenarbeit mit Warhol – nicht nur die Bandbreite der Galerie zeigte, sondern auch ihre Fähigkeit, zeitgeschichtliche und künstlerische Brücken zu schlagen. Die Werke dieser Serie sind heute Teil bedeutender Sammlungen, darunter des Lenbachhauses München und des Museum of Modern Art.
Seit 2001 leitet Julia Klüser gemeinsam mit dem Gründer Bernd Klüser das Unternehmen und setzt das Erbe der Galerie fort. Neben Ausstellungen engagiert sich die Galerie auch pädagogisch: Gregor Hildebrandt, seit Jahren im Programm vertreten, unterrichtet dort seit 2015 Malerei und Grafik – ein Zeichen für die Verbindung von Kunstproduktion und Vermittlung. Die Galerie Klüser bleibt damit ein lebendiger Ort, der Tradition und Innovation vereint.