Denkmal/Gedenkstätte

Haarwaschende

Höltystraße 10, 81369 München

Tipps

  • Die Skulptur „Haarwaschende“ befindet sich im öffentlichen Raum und kann jederzeit besichtigt werden.
  • Der Standort eignet sich für eine kurze Pause im Stadtzentrum.
  • Das Werk ist ein Beispiel für klassisch-moderne Skulpturen der 1960er Jahre.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Haarwaschende

Die „Haarwaschende“ ist eine öffentliche Skulptur in München, die sich im Stadtteil Sendling-Westpark befindet. Das Werk wurde vom Künstler Martin Mayer geschaffen und zählt zu den klassisch-modernen Denkmälern der Stadt. Ursprünglich als Teil eines Brunnens vor der ehemaligen Postfiliale errichtet, repräsentiert die Figur einen bedeutenden Abschnitt der städtischen Kunst- und Kulturgeschichte Münchens. Die Skulptur zeichnet sich durch ihre zurückhaltende, dennoch prägende künstlerische Formgebung aus.

Die Darstellung einer haarewaschenden Figur verweist auf alltägliche Handlungen und menschliche Körperlichkeit, ohne dabei eine übertriebene Symbolik zu bedienen. Die Gestaltung erfolgte in Bronze, was der Skulptur eine dauerhafte und wetterbeständige Präsenz im urbanen Raum verleiht. Obwohl die „Haarwaschende“ nicht unmittelbar emotional anspricht, fügt sie sich harmonisch in das Stadtbild ein und wird von Besucher:innen als unauffälliger, aber stimmiger Bestandteil des öffentlichen Raums wahrgenommen.

Der Standort im Kreis Sendling-Westpark verankert die Skulptur in einem Gebiet, das sowohl Wohn- als auch Gewerbegebiete umfasst und somit von verschiedenen Nutzer:innen frequentiert wird. Die „Haarwaschende“ ist Teil eines kulturellen Erbes, das in den 1960er Jahren entstand und bis heute Bestand hat. Als eines der letzten erhaltenen Werke dieser Ära steht sie exemplarisch für die öffentliche Kunstförderung jener Zeit und dokumentiert den künstlerischen Umgang mit Alltagsmotiven in der Nachkriegsmoderne.

Mit einer Bewertung von 4,30 von 5 Sternen bei insgesamt zwölf Bewertungen wird die Skulptur von Besucher:innen insgesamt positiv wahrgenommen. Kritik oder besondere Zustimmung gibt es nur vereinzelt. Vielmehr wird die „Haarwaschende“ als ruhiger, unaufdringlicher Akzent im Stadtraum beschrieben, der weder irritiert noch besonders fesselt, aber dennoch zum Verweilen und Betrachten einlädt. Diese unaufgeregte Wirkung trägt zur Authentizität und Langlebigkeit des Kunstwerks bei.

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