Museum

Haidhauser District Museum E.v.

Kirchenstraße 24, 81675 München-Au-Haidhausen

Highlights

  • Das Haidhausen-Museum zeigt aktuell die Ausstellung „Familienalbum“ mit Bildern aus der Einstein-/Trogerstraße bis 26. Juli 2026.
  • Vom 28. September 2025 bis 1. März 2026 widmet sich das Museum der Entstehungsgeschichte der Bezirksausschüsse Au und Haidhausen.
  • Bereits seit 1985 fördert das KiM-Kino im Museum die kulturelle Bildung von Kindern mit Filmvorführungen in verschiedenen Sprachen.

Tipps

  • Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen; das Museum lädt zur aktiven Auseinandersetzung mit der Vergangenheit durch wechselnde Schwerpunkte und Publikationen ein.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Haidhauser District Museum E.v.

Das Haidhauser District Museum e.V. befindet sich im Münchner Stadtteil Au-Haidhausen und bietet Einblicke in die lokale Geschichte des Bezirks. Es ist in den Räumen eines Altbaus untergebracht, dessen Erdgeschoss und Untergeschoss die Ausstellungsflächen beherbergen. Die Räume beinhalten wechselnde Ausstellungen, die sich mit verschiedenen Epochen und Themen der Stadtteilgeschichte beschäftigen. Themenschwerpunkte reichen von der Nachkriegszeit über kulturelle Initiativen bis hin zur Alltagskultur der vergangenen Jahrzehnte.

Das Museum wird privat betrieben und ist Teil des kulturellen Lebens in Haidhausen. Es versteht sich als Plattform für regionale Erinnerungskultur und dokumentiert mit Fotografien, Texten und Objekten die Entwicklung des Stadtteils. Zu den bisher gezeigten Ausstellungen zählen unter anderem die Fotoreihe „Verschwundene Welt“ von Herbert Liebhart, die Alltagsszenen aus den 1970er bis 1990er Jahren zeigt, sowie Beiträge zur Entstehungsgeschichte der Bezirksausschüsse Au und Haidhausen. Daneben widmete sich das Museum beispielsweise der Geschichte des KiM-Kinos, eines wichtigen kulturellen Projekts für ausländische Kinder in den 1980er Jahren.

Weitere inhaltliche Schwerpunkte bilden die Rolle amerikanischer Kultur in den frühen Nachkriegsjahren sowie das Kabarett „Der Bunte Würfel“, das kurz nach Kriegsende in Haidhausen eröffnet wurde und rasch zu einem kulturellen Zentrum wurde. Die Ausstellungen basieren häufig auf privaten Sammlungen und Archivmaterial, das bisher wenig bekannt war. In diesem Zusammenhang erscheinen auch begleitende Publikationen, die vertiefende Einblicke ermöglichen.

Das Museum ist regelmäßig geöffnet, wobei die Öffnungszeiten je nach Wochentag variieren. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die Ausstellungen laden dazu ein, die Geschichte des Stadtteils auf persönliche und anschauliche Weise zu entdecken. Die Räume des Museums befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Max-Weber-Platz, einem zentralen Punkt im Stadtteil, was den Besuch mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfach macht.

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