Museum

Museum Peter Gehring

Im Eichgehölz 15, 80997 München

Highlights

  • Das Museum Peter Gehring zeigt Kunst und Architektur im ehemaligen Wohnhaus des Landschaftsarchitekten Alfred Reich.
  • Das 1950 erbaute Gebäude mit Skulpturengarten liegt in München-Moosach, nahe dem Schloss Nymphenburg.
  • Seit 2015 ist das unter Denkmalschutz stehende Ensemble als Privatmuseum öffentlich zugänglich.

Tipps

  • Das Museum ist im Winter geschlossen, Besuche sind jedoch nach Absprache möglich.
  • Das Gelände umfasst ein unter Denkmalschutz stehendes Wohnhaus mit Garten und Gewächshaus aus dem Jahr 1950.
  • Der Eintritt ins Museum erfolgt nur nach vorheriger Anmeldung.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Museum Peter Gehring

Das Museum Peter Gehring befindet sich im Münchner Stadtteil Moosach und ist ein privates Kunst- und Architekturmuseum mit Skulpturengarten. Es zeigt eine Sammlung moderner Kunst in einem historischen Gebäudeensemble, das unter Denkmalschutz steht. Der Ort des Museums ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Wohnhauses des Garten- und Landschaftsarchitekten Alfred Reich verbunden, das in den 1950er Jahren errichtet wurde. Das Gebäudeensemble liegt in einer Siedlung nördlich des Schlosses Nymphenburg, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts als Gartensiedlung bekannt war.

Das Gebäude selbst wurde vom Architekten Gustav Gsaenger entworfen und in einer zurückhaltend modernen Formensprache realisiert. Es handelt sich um ein schmales, einstöckiges Hauptgebäude samt Nebenflügel, das mit Holz verkleidet ist und raumhohe Fensterfronten zur Südgartenseite aufweist. Hinzu kommen ein Gewächshaus sowie eine überdachte Terrasse. Der dazugehörige Garten erstreckt sich auf einem Grundstück von rund 3200 Quadratmetern und wurde als weitläufige Freifläche mit Mauern und gezielt angelegten Pflanzungen gestaltet. Nach dem Tod von Alfred Reich und seiner Ehefrau übernahmen 1998 Birgit und Peter Gehring das Anwesen und entwickelten es ab 2015 zu einem Privatmuseum.

Das Ensemble aus Gebäude und Garten wurde aufgrund seiner künstlerischen und historischen Bedeutung unter Denkmalschutz gestellt. Dabei steht nicht nur das Wohnhaus selbst, sondern auch die Gestaltung des Gartens, die Mauern, Natursteinplatten und die Einfassung eines ehemaligen Schwimmbeckens unter Schutz. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützte Instandsetzungsmaßnahmen, finanziert durch die Lotterie Glücksspirale sowie durch Mittel des Freistaates Bayern und des Bezirks Oberbayern. Die architektonische und künstlerische Kohärenz von Haus und Garten wird als besonders bedeutsam gewertet.

Das Museum widmet sich der modernen Kunst und verbindet sie mit der architektonischen und gartenkulturellen Substanz des Ortes. Die Ausstellungen finden sowohl im Gebäude als auch im Skulpturengarten statt, wodurch ein besonderer Dialog zwischen Kunst, Architektur und Natur entsteht. Im Winter ist das Museum geschlossen, Besuche sind jedoch nach Vereinbarung möglich. Die bisherige Bewertung des Museums spiegelt die Wertschätzung seiner Besucher wider, die es als sehenswertes Kulturangebot empfehlen.

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