Werkstattkino
Highlights
- Werkstattkino in München zeigt ab 11. Juni 2025 neue und klassische Filme wie 'Ein Sommer in Paris' und 'Im Reich der Sinne'.
- Das Queer Film Festival München präsentiert vom 13. bis 14. Juni 2025 eine Werkschau von Jan Soldat mit Kurzfilmen zur Intimität.
- Der dystopische Film 'Operation ICE-Storm. Germans to the Front' feiert am 12. Juni 2025 seine Erstaufführung – mit Regieanwesenheit.
Tipps
- Das Werkstattkino in München bietet ein unabhängiges Programm in gemütlicher Atmosphäre – ideal für Filminteressierte, die Mainstream meiden wollen.
- Eintritt kostet 6 Euro, Bargeld wird benötigt, Reservierungen sind nicht möglich, Kasse öffnet 15 Minuten vor Filmstart.
- Pünktliches Erscheinen lohnt sich, da keine Werbung gezeigt wird und die Vorführungen oft ausverkauft sind.
Eigenschaften
Über Werkstattkino
Das Werkstattkino in München ist ein traditionsreiches Kino im Stadtteil Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Seit seiner Gründung 1976 bietet es einen Raum für unabhängiges und kunstvolles Filmprogramm. Gelegen im Gebäudekomplex der Fraunhoferstraße, präsentiert das Kino Filme, die selten in regulären Lichtspielhäusern zu sehen sind. Es hat sich zu einer Anlaufstelle für Filminteressierte entwickelt, die außergewöhnliche und anspruchsvolle Kinounterhaltung suchen.
Das Programm des Werkstattkinos umfasst eine Mischung aus Erstaufführungen, Wiederaufführungen, Sonderreihen und thematischen Schwerpunkten. Neben etablierten Regiegrößen werden verstärkt seltene oder experimentelle Werke gezeigt, etwa aus dem Bereich des queeren Kinos oder des internationalen Autorenfilms. Veranstaltungen wie das Queer Film Festival München oder Kinokränzchen unterstreichen den kulturellen und partizipativen Anspruch des Hauses. Regelmäßig finden auch Gastvorführungen mit Regisseur*innen statt.
Mit nur 46 Sitzplätzen ist das Werkstattkino geprägt von einer intimen Atmosphäre. Die Vorführungen verzichten auf Werbung, stattdessen beginnen sie pünktlich zur angekündigten Zeit. Der Eintrittspreis ist moderat und richtet sich nach dem jeweils gespielten Film. Bargeld ist die einzige akzeptierte Zahlungsform. Reservierungen sind nicht möglich, was zur besonderen Reizkraft des Kinos beiträgt – jeder Kinobesuch bleibt spontan und unverbindlich. Die technische Ausstattung ist funktional gehalten, mit einer HD-Digitalvorführung und deutscher Untertitelung bei Originalfassungen.
Besucher*innen schätzen das Kino für seine Authentizität, den Charme des historisch gewachsenen Raums und die lockere Atmosphäre. Die Bezahlung erfolgt direkt an der Kasse, die etwa 15 Minuten vor Filmstart öffnet. Das Kino vermittelt den Eindruck einer Gemeinschaftseinrichtung, betrieben von Engagierten für Gleichgesinnte. Die Räumlichkeiten sind schlicht gehalten, und das Personal übernimmt vielfältige Aufgaben – von der Kartenvergabe bis hin zur technischen Betreuung der Vorstellung.