St. Margaretha
Highlights
- Die römisch-katholische Filialkirche St. Margaretha in Berg/Eurasburg ist als Baudenkmal geschützt.
- Das Langhaus wurde 1659 verlängert und der Chor erneuert.
- Der Kirchturm beherbergt drei Glocken und ist mit einer Zwiebelhaube gedeckt.
Tipps
- Die Kirche St. Margaretha in Eurasburg ist ein Baudenkmal mit gotischem Stichkappengewölbe und historischen Altären aus dem 17. Jahrhundert.
- Der halb eingestellte Kirchturm im Westen beherbergt eine Turmuhr und drei Glocken unter einer Zwiebelhaube.
- Die Sakristei und das Oratorium im Osten des Chors sind sehenswerte barocke Ergänzungen aus dem 17. Jahrhundert.
Eigenschaften
Über St. Margaretha
Die römisch-katholische Filialkirche St. Margaretha befindet sich im Gemeindeteil Berg der Gemeinde Eurasburg im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in Bayern. Das Bauwerk zählt als Baudenkmal und ist unter der Nummer D-1-73-123-18 registriert. Die Kirche steht unter der Trägerschaft des Erzbistums München und Freising und ist Teil des Pfarrverbands Münsing.
Das Kirchengebäude ist eine mittelalterliche Saalkirche, die im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut und erweitert wurde. Besonders im Zuge der barocken Umgestaltung erhielt sie ihre heutige Form. Das Langhaus wurde verlängert, der Chor erneuert und mit einer Sakristei sowie einem Oratorium ergänzt. Der Kirchturm, quadratisch angelegt, ist in die westliche Fassade des Langhauses halb eingesetzt. Auf einem achteckigen Aufbau thront eine Zwiebelhaube, während im Inneren eine Turmuhr und drei Glocken untergebracht sind.
Der Innenraum der Kirche wird durch ein Stichkappengewölbe über Brüstungen und Pilastern im Langhaus geprägt. Im Chor ruht das Gewölbe auf Konsolen. Die räumliche und architektonische Gestaltung vermittelt einen eindrucksvollen Eindruck der historischen Entwicklung. Der Hochaltar, im Jahr 1881 errichtet, wird von Skulpturen der Heiligen Katharina von Alexandrien und Barbara von Nikomedien flankiert. Im Altarretabel ist ein Gemälde der Margareta von Antiochia erhalten, das auf Joachim von Sandrart zurückgeführt wird. Die Seitenaltäre verfügen über Altarretabel aus Stuckmarmor, deren Ausführung auf Johann Baptist Baader zurückgeht.
Die sakrale Ausstattung und die bauhistorische Substanz der Kirche spiegeln verschiedene Epochen wider und dokumentieren die religiöse Kontinuität des Ortes. Die Atmosphäre des Raumes sowie die kunsthandwerkliche Qualität der Ausstattung tragen zu einer besonderen Ausstrahlung des Gotteshauses bei. Einige Besucher berichten von einer spürbaren Energie im Raum, die auf einen möglichen keltischen Ursprung des Ortes hindeuten könnte – ein Aspekt, der aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der Kirchenlage nicht auszuschließen ist.