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Pegelturm Am Goitzschesee
Highlights
- Der Pegelturm Am Goitzschesee ist ein schwimmender Aussichtsturm, der sich abhängig vom Wasserstand auf- und abbewegt.
- Er steht am Ende einer Seebrücke und bietet eine Rundumsicht auf den Großen Goitzschesee und umliegende Orte.
- Der Turm wurde von 1999 bis 2000 errichtet und ist 26 Meter hoch, erreichbar über eine Spindeltreppe mit 144 Stufen.
Tipps
- Der Pegelturm ist über eine 200 Meter lange Seebrücke erreichbar, die auf schwimmenden Pontons ruht.
- Es sind 144 Stufen bis zur Aussichtsplattform zu bewältigen, bei Schwindelgefahr ist Vorsicht geboten.
- Der Turm schwimmt auf dem Wasser und bewegt sich je nach Wasserstand leicht auf und ab.
Eigenschaften
Sehenswürdigkeit Pegelturm am Goitzschesee im Muldestausee
Der Pegelturm am Goitzschesee ist eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit am Ende einer Seebrücke in der Gemarkung von Mühlbeck, einem Ortsteil der Gemeinde Muldestausee im Bundesland Sachsen-Anhalt. Mit seiner einzigartigen Konstruktion und seiner markanten Gestalt ist der Turm nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein beliebter Aussichtspunkt für Besucher. Der Name „Pegelturm“ leitet sich von der besonderen Bauweise ab: Der sichtbare Teil des Turms schwimmt auf der Wasseroberfläche und bewegt sich je nach Wasserstand auf und ab. Eine innere Stütze, die in einem festen Betonfundament im See verankert ist, führt den Turm und sorgt dafür, dass er stabil bleibt – ähnlich wie ein Schwimmer in einer Pegelanzeige. Diese Konstruktion macht ihn einzigartig und sichert ihn zudem gegen Kentern ab. Der Turm wurde zwischen dem 6. Juni 1999 und dem 9. Juni 2000 aus Stahl erbaut. Die Baukosten beliefen sich auf etwa 5,5 Millionen Deutsche Mark. Mit einer Höhe von 26 Metern und 274 Stufen bietet eine doppelläufige Spindeltreppe Zugang zur Aussichtsplattform. Das äußere Erscheinungsbild des Turms wird durch ein Edelstahlseilnetz geprägt, das ihn wie ein überdimensionaler Strumpf umhüllt. Dieses sogenannte X-Tend-Netz wurde von der Firma Officium Design Engineering in Stuttgart konstruiert und von Carl Stahl in Süßen hergestellt. Die statische Planung stammt von Bollinger & Grohmann aus Frankfurt. Die Kombination aus moderner Architektur und ingenieurstechnischer Innovation macht den Pegelturm zu einem architektonischen Highlight am Muldestausee. Vom Turm aus genießt man eine beeindruckende Rundumsicht über den Großen Goitzschesee sowie auf die umliegenden Orte Friedersdorf, Bitterfeld, Mühlbeck und Pouch. Bei klaren Sichtverhältnissen kann man sogar bis zum Leipziger Völkerschlachtdenkmal blicken. Der Pegelturm ist somit nicht nur ein technisches Wahrzeichen, sondern auch ein idealer Standort für Naturliebhaber und Fotografen. Der Zugang zum Pegelturm erfolgt über eine Seebrücke, die mehrmals erweitert und erneuert wurde. Die ursprüngliche Brücke aus Stahl und Holz wurde 2007 durch den Orkan Kyrill zerstört. Im April 2009 begann der Neubau mit elf Pontons, die jeweils 15 Meter lang sind. Die Brücke verfügt über 18 Pfeiler, die stabil im Seegrund verankert wurden. Zusammen mit dem Pegelturm bildet die Seebrücke ein harmonisches Gesamtbild und lädt jährlich von April bis November zahlreiche Besucher zu einem Ausflug ans Wasser ein.
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Häufige Fragen zu Pegelturm Am Goitzschesee
Wo steht der Pegelturm Am Goitzschesee?
Quelle: wikipedia
Wie ist der Pegelturm konstruiert?
Quelle: wikipedia
Wann wurde der Pegelturm gebaut?
Quelle: wikipedia
Wie viele Stufen hat der Pegelturm?
Quelle: website