Denkmal/Gedenkstätte

Hagbergturm

74417 Gschwend

Highlights

  • Der Hagbergturm ist ein 23 m hoher Holzturm im Welzheimer Wald bei Gschwend.
  • Er wurde 1980 nach einem Sturm neu erbaut und steht auf dem höchsten Punkt des Waldes.
  • Von seinen zwei Aussichtsplattformen reicht der Blick bis zu den Schwäbischen Alpen und über Stuttgart hinaus.

Tipps

  • Fahrradtauglicher Ausflugsort mit Panoramablick über den Welzheimer Wald und bis zu den umliegenden Städten.
  • Aussichtsturm ist bei gutem Wetter besonders lohnenswert, bietet mehrere Plattformen mit Fenstern für freie Blicke.
  • Kiosk im Erdgeschoss bietet Getränke und Snacks, ideal für eine Pause nach der Besteigung.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Hagbergturm

Der Hagbergturm steht im baden-württembergischen Gschwend, im Welzheimer Wald auf dem Hagberg, der mit einer Höhe von rund 585 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt dieses Waldgebietes ist. Der etwa 23 Meter hohe Holzturm wurde 1980 eingeweiht und ersetzte einen älteren Aussichtsturm, der bereits 1901 an derselben Stelle errichtet worden war. Der heutige Turm wurde in geschlossener Holzbauweise auf einem Stahlbetonfundament errichtet und verfügt über eine Holztreppe mit 91 Stufen, die von einem Kiosk im Erdgeschoss bis zur Aussichtsplattform im oberen Bereich des Turms führt. Im ersten Stockwerk befindet sich eine Turmstube, während die beiden obersten Ebenen in pagodenartigen Jugendstil-Aufsätzen untergebracht sind.

Die Aussichtsplattform des Hagbergturms bietet bei klaren Sichtverhältnissen einen weiten Rundblick über den Welzheimer Wald sowie in die umliegenden Regionen. In Richtung Südwesten ist Stuttgart zu erkennen, im Nordwesten Heilbronn, im Nordosten Crailsheim und im Ostsüdosten Aalen. Auch der Murrhardter Wald, die Löwensteiner Berge, der Mainhardter Wald, die Limpurger Berge sowie Teile der Schwäbischen Alb sind bei guter Wetterlage sichtbar. Der Turm dient somit als Aussichtspunkt mit regionaler und überregionaler Sichtbarkeit.

Der Turm wird vom Schwäbischen Albverein betreut, der ihn seit 1936 verwaltet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Vorgängerturm als Beobachtungsposten genutzt, wobei Teile des Aufbaus entfernt wurden. Nach Kriegsende erfolgte 1949 eine Renovierung und Wiedereinweihung. Der spätere Neubau wurde notwendig, nachdem der Turm 1970 durch einen Sturm schwer beschädigt und daraufhin aus Verkehrssicherheitsgründen geschlossen worden war. Der neue Turm wurde 1980 anlässlich des Sommersonnenwendenfestes eingeweiht.

Der Hagbergturm ist von April bis Ende Oktober an Sonn- und Feiertagen geöffnet. An Wochentagen kann ein Schlüssel im nahegelegenen Weiler Wasserhof bezogen werden. Ein kleiner Parkplatz am Westrand des Weilers Sturmhof bietet Platz für Besuchende, von wo aus ein etwa 500 Meter langer Weg durch den Ortsteil Haghof zum Turm führt. Der Turm liegt zudem in unmittelbarer Nähe des Main-Neckar-Rhein-Wegs, der hier Teil des Hauptwanderwegs 3 des Schwäbischen Albvereins ist und Wandernde auf der neunten Etappe von Horlachen über den Hagberg nach Brandhof begleitet.

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