Stadtführung/Tour

Hasslachtal - Unsere Heimat im Frankenwald

Rathausstraße 1, 96342 Stockheim

Highlights

  • Stockheims Hasslachtal verbindet Natur mit Bergbaugeschichte: Radwege, Kinderfreundlichkeit und historische Stollen prägen die Region.
  • Der Frankenwald bietet rollstuhlgerechte Routen – ideal für Rennradfahrer, Mountainbiker und Entdecker der Kohlezeit ab 1800.
  • Von der Bernhard-Grube (1836) bis zur gesprengten Kohlenwäsche (1912) zeigt das Tal die prägenden Krisen und Kumpelkultur des Bergbaus.

Tipps

  • Der Besuch des Bergbaumuseums im Haßlachtal ermöglicht Einblicke in die historische Bedeutung des Kohlebergbaus für die Region Frankenwald.
  • Für Radfahrer stehen gut ausgebaute Wege zur Verfügung, die sowohl klassische Touren als auch Mountainbike- und E-Bike-Erkundungen ermöglichen.
  • Kinder können die vielfältigen Naturerlebnisse und kulturellen Angebote der Region altersgerecht nutzen und entdecken.

Eigenschaften

Familie Ganzjährig

Stadtführung Hasslachtal – Stockheim

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Hasslachtals – ein Ort, der wie kaum ein anderer die kulturelle und bergbauliche Geschichte des Frankenwalds verkörpert. Stockheim, eingebettet in die malerischen Landschaften des Frankenwalds, bietet mit diesem besonderen Ausflugsziel eine einzigartige Verbindung aus Natur, Geschichte und regionalem Erbe. Hier wird „Unsere Heimat“ lebendig: von den tiefen Schächten der Vergangenheit bis zu den weitläufigen Radwegen, die heute die Region prägen.

Das Hasslachtal war über Jahrhunderte geprägt von einer bewegten Bergbaugeschichte, die das wirtschaftliche und soziale Leben der Region nachhaltig formte. Bereits im frühen 19. Jahrhundert wurden hier erste Bohrungen vorgenommen, etwa der „Bernhard-Grube“, benannt nach einem sachsen-meiningischen Finanzrat. Die Suche nach Kohlevorkommen zog Investoren aus ganz Deutschland an, doch der Bergbau blieb stets mit Herausforderungen verbunden – von wirtschaftlichen Krisen bis hin zu politischen Entscheidungen, die das Schicksal der Gruben besiegelten. Besonders die „Maxschacht“, eine der bedeutendsten Anlagen, die bis über 300 Meter in die Tiefe reichte, stand für den Höhepunkt und zugleich das Ende einer Ära.

Heute lädt das Hasslachtal zu einem vielfältigen Erlebnis ein, das sowohl Familien als auch Radfahrer anspricht. Mit einem gut ausgebauten Netz an Radwegen ist die Region ideal für Touren mit dem Rennrad oder E-Bike geeignet. Kinderfreundliche Angebote und die abwechslungsreiche Landschaft machen das Tal zu einem perfekten Ziel für einen Ausflug, der Geschichte und Natur verbinden. Der rollstuhlgerechte Parkplatz unterstreicht dabei die barrierefreie Zugänglichkeit – ein Zeichen für eine inklusive Gestaltung des Angebots.

Wer sich für die Geschichten der „Kumpels“ und die „Kohlen“, die einst das Leben im Frankenwald prägten, interessiert, findet hier spannende Einblicke in die Chroniken der Region. Von der Übernahme der Gruben durch den bayerischen Staat bis zu den dramatischen Momenten wie dem Sprengen der Kohlenwäsche im frühen 20. Jahrhundert – das Hasslachtal erzählt von einem Stück Industriegeschichte, das bis heute nachwirkt. Ein Besuch hier ist nicht nur eine Reise durch die Landschaft, sondern auch durch die Seele des Frankenwalds.

Ob zum Entdecken der Natur, zum Radeln durch grüne Täler oder zum Verweilen in den Spuren vergangener Zeiten – das Hasslachtal bietet ein ganzheitliches Erlebnis. Hier wird „Heimat“ zum Erlebnis, das alle Generationen begeistert und die besondere Verbundenheit mit dem Frankenwald spürbar macht.

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