Touristinformation
Highlights
- Neschwitz bietet den ältesten Grabstein der Lausitz: den Radkreuzstein aus dem 13. Jahrhundert im Park.
- Das Alte Schloss (1721–1723) entstand als Hochzeitsgeschenk für Herzog Friedrich Ludwig von Württemberg.
- Seit 1930 beherbergt der Herrenpavillon die Vogelschutzwarte, gegründet vom sächsischen Heimatschutz.
Tipps
- Der Park bietet einen rollstuhlgerechten Parkplatz, der direkt am Eingang des historischen Geländes verfügbar ist.
- Der Radkreuzstein aus dem 13. Jahrhundert stellt ein bedeutendes historisches Denkmal im Park dar und ist Teil der regionalen Kulturgeschichte.
- Das Alte Schloss wurde 1721–1723 als Barockbau errichtet und dient heute als kulturelles Zentrum mit wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen.
Eigenschaften
Stadtführung Neschwitz – Entdecke die Perlen der Region
Die Touristinformation in Neschwitz ist der ideale Ausgangspunkt für Entdecker:innen, die die historische Schönheit und kulturellen Schätze dieser sächsischen Kleinstadt erkunden möchten. Eingebettet in die malerische Umgebung der Oberlausitz bietet sie einen Überblick über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten, die von der barocken Architektur bis zu den weitläufigen Parkanlagen reichen. Besonders sehenswert ist der Radkreuzstein, einer der ältesten Grabsteine der Lausitz aus der Zeit nach 1230, der im nahegelegenen Park zu finden ist. Hier verbinden sich Geschichte und Natur auf einzigartige Weise.
Ein Highlight der Region ist das Alte Schloss, das im Auftrag von Herzog Friedrich Ludwig von Württemberg zwischen 1721 und 1723 als prächtiges Hochzeitsgeschenk entstand. Das Gebäude steht für den barocken Stil der Zeit und beherbergt heute unter anderem die Kleine Galerie im Barockschloss, die regelmäßig Ausstellungen und Konzerte wie die „Dialoge im Schloss“ veranstaltet. Der angeschlossene Gartensaal lädt mit seinen historischen Fotoalben zu einem Blick in die Vergangenheit ein. Wer die Architektur liebt, sollte auch den Jagdpavillon und den Herrenpavillon besichtigen, die ebenfalls aus der gleichen Epoche stammen.
Für Naturliebhaber:innen und Vogelbeobachter:innen ist die Sächsische Vogelschutzwarte im Herrenpavillon seit 1999 ein wichtiger Anlaufpunkt. Die Einrichtung, die bereits 1930 unter der Leitung von Forstmeister Arnold Freiherr von Vietinghoff-Riesch gegründet wurde, setzt sich für den Artenschutz in der Region ein. Der umliegende Park mit seinem schmiedeeisernen Tor – gefertigt vom Bautzener Schlossermeister Schiersand – bietet zudem einen idyllischen Rahmen für Spaziergänge und Fotostopps.
Wer die Umgebung aktiv erkunden möchte, findet im Park rund um den Radkreuzstein und den Keulenberg (nördlich von Großnaundorf) weitere Anlaufpunkte. Hier können Besucher:innen an geführten Touren teilnehmen, die von der historischen Bedeutung bis zu den kulturellen Besonderheiten der Oberlausitz reichen. Die Jugendherberge, die seit 1960 im ehemaligen Jagdpavillon untergebracht ist, rundet das Angebot ab und bietet Übernachtungsmöglichkeiten für Reisende, die länger bleiben möchten.
Die Touristinformation in Neschwitz verbindet somit auf elegante Weise Information, Kultur und Natur – ein Muss für jeden Besuch in dieser malerischen Ecke der Oberlausitz. Ob bei einer Führung durch das Barockschloss, einem Spaziergang im Park oder einem Besuch der Vogelschutzwarte: Hier erlebt man Geschichte zum Anfassen und die Vielfalt einer Region, die zwischen Tradition und modernem Erleben oszilliert.