Denkmal/Gedenkstätte

Ehrenmal

57319 Bad Berleburg Arfeld

Highlights

  • Wolfgang Kreutter gestaltete als Bildhauer über 100 Kirchenräume und errichtete Mahnmale in Westfalen.
  • Er lehrte von 1952 bis 1966 am Johannes-Althusius-Gymnasium in Bad Berleburg.
  • Kreutter entwarf die Johannes Althusius-Plakette, die seit 1963 jährlich verliehen wird.

Tipps

  • Das Denkmal lädt dazu ein, die sakrale und künstlerische Aussagekraft der Arbeiten Kreutters im Kontext des Ortes zur Wirkung kommen zu lassen.
  • Interessierte können sich über die Einflüsse der Nachkriegszeit auf Kreutters Werk informieren, um den historischen Hintergrund der Gestaltung besser zu verstehen.

Eigenschaften

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Über Ehrenmal

Das Ehrenmal in Bad Berleburg Arfeld ist ein bedeutendes Gedenkwerk, das im Gedenkpark seinen Platz gefunden hat. Es zählt zu den zentralen Orten der Erinnerung in der Region und erinnert eindrucksvoll an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Die Gestaltung des Mahnmals geht auf den renommierten Bildhauer Wolfgang Kreutter zurück, der eng mit der Stadt Bad Berleburg verbunden war. Kreutter, der unter anderem als Drechsler und Holzbildhauer ausgebildet wurde, etablierte sich später als freischaffender Künstler mit einem Schwerpunkt auf sakraler Kunst und öffentlichen Gedenkstätten.

Der Standort des Ehrenmals im Kreis Siegen-Wittgenstein unterstreicht die regionale Verankerung von Kreutters Werk. Über viele Jahre hinweg widmete sich der Künstler der Gestaltung von Kirchenräumen, Gemeindehäusern und vor allem Mahn- und Totenmalen, die nicht nur in Westfalen, sondern auch darüber hinaus zu finden sind. Seine enge Zusammenarbeit mit kirchlichen Institutionen und Architekten ermöglichte es ihm, zahlreiche Aufträge im öffentlichen Raum zu realisieren. In Bad Berleburg wirkte er zudem als Kunsterzieher am Johannes-Althusius-Gymnasium und trug damit maßgeblich zur kulturellen und künstlerischen Bildung der Jugend bei.

Das Ehrenmal selbst zeichnet sich durch die charakteristische Formensprache Kreutters aus, die oft von einfachen, klaren Linien und einer tiefen Symbolkraft geprägt ist. Die Verwendung von Materialien wie Stein und Bronze, mit denen der Künstler bevorzugt arbeitete, verleiht dem Werk eine dauerhafte Präsenz in der Landschaft. Die ruhige, denkmalgeschützte Umgebung des Gedenkparks verstärkt die Wirkung des Mahnmals und lädt zur Besinnung und Reflexion ein. Die klaren geometrischen Formen und die zurückhaltende Gestaltung unterstreichen den Gedenkcharakter des Ortes und laden zur Auseinandersetzung mit Geschichte und Verantwortung ein.

Die hohe Qualität der künstlerischen Umsetzung spiegelt sich auch in der Bewertung des Ehrenmals wider, das mit durchschnittlich 5,00 von 5 Sternen bewertet wird. Die wenigen, aber aussagekräftigen Bewertungen unterstreichen die besondere Atmosphäre und Bedeutung des Ortes. Als Teil der kulturellen Infrastruktur des Kreises Siegen-Wittgenstein nimmt das Ehrenmal eine zentrale Rolle im Gedenken an die Geschichte ein und trägt zur Aufarbeitung der Vergangenheit bei. Es ist ein Ort der Stille, der Erinnerung und der Würdigung – getragen durch die künstlerische Handschrift eines Mannes, der sein Leben dem Formen von Erinnerung und Kunst verschrieben hat.

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