Archäologische Stätte

Motte Alt-Krickenbeck

Schloßallee 1, 41334 Nettetal

Highlights

  • Die Burg Alt-Krickenbeck war eine abgegangene Wasserburg am Netteufer im Stadtteil Leuth von Nettetal.
  • Erste urkundliche Erwähnung der Burg erfolgte 1104 unter Graf Heinrich von Krickenbeck.
  • Heute ist von der ehemaligen Motte nur noch ein grasbewachsener Burghügel erhalten.

Tipps

  • Nutzen Sie die historische Atmosphäre für inspirierende Meetings und Workshops in einem der 28 modern ausgestatteten Räume.
  • Planen Sie Teambuilding-Aktivitäten im weitläufigen Parkgelände, ideal für kreative Aufgaben und gemeinsame Erlebnisse.
  • Buchen Sie Übernachtungsmöglichkeiten direkt vor Ort, um den Aufenthalt für Teilnehmer von mehrtägigen Veranstaltungen zu erleichtern.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Archäologische Ausgrabungen in Motte Alt-Krickenbeck, Nettetal

Die Motte Alt-Krickenbeck liegt im Stadtteil Leuth der Gemeinde Nettetal im Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen. Sie ist eine abgegangene Wasserburg, die einst als Rittersitz des Adelsgeschlechts der Flamenses diente und später in Lehen des Kölner Erzbistums überging. Der Name „Alt-Krickenbeck“ bezieht sich auf den ursprünglichen Burghügel, der bereits im Mittelalter erwähnt wurde und vermutlich von einem doppelten Wassergraben umgeben war. Archäologische Funde deuten auf eine hölzerne Bausubstanz und eine Nutzung bis ins 13. Jahrhundert hin. Heute ist von der ehemaligen Burganlage nur noch der grasbewachsene Burgstall erhalten.

Die Geschichte der Burg reicht bis ins frühe Mittelalter zurück. Sie war zeitweise Sitz eines Grafengeschlechts, das auch die Grafschaften Geldern und Kleve begründete. Im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts wechselte der Besitz mehrfach, unter anderem an die Grafen von der Mark und später an die Grafen von Geldern. Nach 1247 scheint die Burg verlassen oder zerstört worden zu sein, da keine weiteren urkundlichen Erwähnungen vorliegen. Kurze Zeit später entstand an einer neuen Stelle im Bereich der Hinsbecker Netteniederung der Nachfolgerort Neu-Krickenbeck, der heutigen Schlossanlage.

Heute befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Burgstalls eine moderne Seminar- und Tagungsstätte, das Schloss Krickenbeck. Dieses vereint historische Atmosphäre mit zeitgemäßen Konferenz- und Veranstaltungsmöglichkeiten. Umgeben von einem Naturschutzgebiet und mehreren Seen bietet das Anwesen nicht nur ideale Rahmenbedingungen für kreative Arbeitsformate, sondern ist auch ein Ort der Erholung und des Teambuildings. Mit über 160 Zimmern und 28 modular einsetzbaren Tagungsräumen ist es besonders geeignet für große Gruppen und Firmenveranstaltungen aller Art.

Die Burgmotte selbst ist archäologisch und kulturhistorisch von Bedeutung. Keramikfunde aus dem 13. Jahrhundert zeugen vom Alltagsleben auf der Anlage. Der Burgstall an der Hinsbecker Straße ist heute ein stiller Zeuge der Vergangenheit und lädt bei Spaziergängen durch das nahegelegene Naturschutzgebiet zum Nachdenken über die Regiongeschichte ein. Die enge Verknüpfung von archäologischem Erbe und moderner Nutzung macht die Motte Alt-Krickenbeck zu einem besonderen kulturellen Ausflugsziel in der Region.

Die Kombination aus historischem Fundort und zeitgemäßer Veranstaltungsstätte macht die Motte Alt-Krickenbeck zu einem einzigartigen Ort im Kreis Viersen. Ob für kulturelle Exkursionen, Firmenevents oder Bildungsveranstaltungen – das Gelände bietet sowohl inhaltlich als auch landschaftlich eine inspirierende Umgebung, die Besucher aus nah und fern anzieht.

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Häufige Fragen zu Motte Alt-Krickenbeck

Was ist die Burg Alt-Krickenbeck?
Die Burg Alt-Krickenbeck ist eine abgegangene Wasserburg (Motte) am westlichen Netteufer in Nettetal-Leuth. Ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert stammend, diente sie als Rittersitz und war zeitweise Sitz des Adelsgeschlechts der Flamenses. Heute ist vom Burghügel nur noch eine grasbewachsene Erhöhung übrig. {stand: Juni 2026}

Quelle: wikipedia

Wer besaß die Burg Alt-Krickenbeck?
Die Burg wurde unter anderem von Graf Heinrich (ab 1104) und später von Graf Reginar von Krickenbeck bewohnt. Ab 1243 gehörte sie den Grafen von Geldern, nachdem Adolf I. von der Mark sie verkauft hatte. {stand: Juni 2026}

Quelle: wikipedia

Wann wurde die Burg Alt-Krickenbeck zerstört?
Bereits um 1247 scheint die Burg unbewohnbar oder zerstört gewesen zu sein, da sie danach nicht mehr erwähnt wird. Kurz darauf entstand Neu-Krickenbeck an anderer Stelle. {stand: Juni 2026}

Quelle: wikipedia

Wo befindet sich heute die ehemalige Burg Alt-Krickenbeck?
Der ehemalige Burgstall liegt heute an der Hinsbecker Straße 34 in Nettetal-Leuth. Der Burghügel ist heute nur noch als grasbewachsene Erhöhung sichtbar. {stand: Juni 2026}

Quelle: wikipedia

Gibt es heute noch Veranstaltungsmöglichkeiten am Standort?
Ja, Schloss Krickenbeck, welches sich auf dem historischen Gelände befindet, bietet Tagungsräume, Übernachtungsmöglichkeiten und Freizeiteinrichtungen für Firmen- und Gruppenveranstaltungen. {stand: Juni 2026}

Quelle: website