Kirche/Kloster

Petruskirche

Petruspl. 2, 89231 Neu-Ulm

Highlights

  • Die Petruskirche in Neu-Ulm wurde 1867 eingeweiht und steht seit 1993 auf dem unter Denkmalschutz stehenden Petrusplatz.
  • Der Sakralbau entstand im 19. Jahrhundert durch Spenden und wurde mehrfach umgebaut sowie renoviert.
  • Sie ist Teil der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern und gehört zum Dekanat Neu-Ulm.

Tipps

  • Die Petruskirche ist im neugotischen Stil erbaut und steht zentral auf dem Petrusplatz.
  • Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
  • Parkmöglichkeiten sind auf dem Platz und in der Umgebung begrenzt.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur und Sakralbau in Neu-Ulm: Petruskirche entdecken

Die Petruskirche in Neu-Ulm ist ein bedeutender sakraler Bau des 19. Jahrhunderts und zählt heute zu den evangelischen Kirchen in Bayern. Sie steht im Zentrum der Stadt auf dem Petrusplatz und ist seit ihrer Errichtung ein wichtiger Ort der evangelisch-lutherischen Gemeinde. Die Kirche gehört zum Evangelisch-lutherischen Dekanat Neu-Ulm und ist sowohl von außen als auch von innen mehrfach umgebaut worden. Heute ist sie unter Denkmalschutz gestellt und präsentiert sich als eindrucksvolles Zeugnis der Baukunst des 19. Jahrhunderts.

Der Grundstein für die Petruskirche wurde am 15. Oktober 1863 gelegt, nachdem die evangelische Gemeinde in Neu-Ulm beschlossen hatte, ein eigenes Gotteshaus im Stadtzentrum zu errichten. Die Baupläne stammten von Georg Freiherr von Stengel, dem königlichen Kreisbaumeister, der auch für das Entwurfsprojekt der katholischen Stadtpfarrkirche St. Johann Baptist verantwortlich war. Am 25. August 1867 wurde die Kirche feierlich eingeweiht und trug zunächst den Namen "Evangelische Stadtpfarrkirche". Ihren heutigen Namen erhielt sie 1963, um sie von einer zweiten evangelischen Kirche in Neu-Ulm zu unterscheiden.

In den folgenden Jahrzehnten wurde die Kirche mehrfach umgebaut und modernisiert. In den 1880er und 1890er Jahren erhielt sie unter anderem eine elektrische Beleuchtung, eine Heizungsanlage und neue Kirchenbänke auf der Empore. Während des Ersten Weltkriegs mussten zwei Bronzeglocken als Kriegsmaterial abgegeben werden. In den 1920er Jahren führte der Ulmer Architekt Albert Unseld umfangreiche Renovierungsarbeiten durch, darunter Mauerwerksausbesserungen, Bodenreparaturen und eine neue farbliche Gestaltung des Innenraums. Auch zwei neue Glocken wurden in dieser Zeit angeschafft.

Der Kirchenplatz, heute Petrusplatz genannt, wurde nach Abschluss aller Umbauten und der Anlage einer Tiefgarage unterhalb des Platzes 1993 offiziell benannt. Der Platz wird nördlich und südlich von Baumreihen gesäumt und bietet einen ruhigen Rahmen für die Kirche. Der Umbau der Kirche sowie die Gestaltung des Platzes unterstreichen die Bedeutung des Ortes als kulturelles und religiöses Zentrum in Neu-Ulm.

Die Petruskirche ist bis heute ein Ort der Andacht und Begegnung. Mit ihrem historischen Baubestand, den Umbauten und Modernisierungen im Laufe der Jahrzehnte sowie ihrer zentralen Lage im Stadtgebiet ist sie ein sehenswertes Beispiel für evangelische Sakralarchitektur in Bayern. Die Kirche lädt sowohl Gläubige als auch Interessierte ein, ihre besondere Atmosphäre und Geschichte zu entdecken.

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Häufige Fragen zu Petruskirche

Wann wurde die Petruskirche in Neu-Ulm eingeweiht?
Die Petruskirche wurde am 25. August 1867 eingeweiht. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wer war der Baumeister der Petruskirche?
Der Baumeister der Petruskirche war Georg Freiherr von Stengel. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Seit wann heißt der Platz vor der Petruskirche offiziell Petrusplatz?
Der Platz vor der Petruskirche erhielt 1993 den offiziellen Namen Petrusplatz. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Umbauten fanden in der Petruskirche im 19. und 20. Jahrhundert statt?
In den 1880er und 1890er Jahren wurden Kirchenbänke auf der Empore installiert und die erste Orgel umgerüstet. In den 1960er Jahren wurde der Name in Petruskirche geändert. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia