Belvedere
Highlights
- Das Belvedere in Neubrandenburg wurde 1775 als Sommerhaus erbaut und bot später der ersten Freimaurerloge Heimstatt.
- 1823 errichtete Großherzogin Marie ein neues Belvedere in Form eines griechischen Tempels als Ausflugsziel für ihre Töchter.
- Heinrich Tessenow baute das Gebäude 1934/35 zur Gedenkstätte für Ersten Weltkrieg um, heute existiert diese nicht mehr.
Tipps
- Belvedere ist ein historisches Bauwerk mit griechischem Tempelstil, errichtet 1823 als Ausflugsziel der Großherzogin Marie.
- Der Zugang erfolgt über einen ausgeschilderten Wanderweg vom Strandbad Broda aus, der an das nordwestliche Seeufer führt.
- Vom Belvedere aus besteht ein weiter Blick über den Tollensesee, ideal für Fotografie und Ruhepausen.
Eigenschaften
Kulturvolle Burganlage mit Panorama in Neubrandenburg-Belvedere
Das Belvedere in Neubrandenburg ist ein markanter Aussichtspunkt im Stadtgebietsteil Broda, direkt am nordwestlichen Steilufer des Tollensesees. Es zählt zu den kulturellen und landschaftlichen Highlights der Region und lädt Besucher mit seiner malerischen Lage und historischen Bedeutung zum Verweilen ein. Der Name „Belvedere“ – italienisch für „schöne Aussicht“ – spiegelt bereits die besondere Lage wider, von der aus man einen beeindruckenden Blick über den Tollensesee genießen kann.
Die Geschichte des Belvedere reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Herzog Adolf Friedrich IV. ließ 1775 ein Sommerhaus in Fachwerkbauweise auf den Höhen südlich von Broda errichten. Dieses Gebäude diente zunächst als privater Rückzugsort und beherbergte später auch die erste Neubrandenburger Freimaurerloge. Im Zuge städtebaulicher Veränderungen wurde das ursprüngliche Belvedere abgetragen, doch sein Geist lebte weiter. An seiner Stelle entstand 1823 durch Großherzogin Marie und Baumeister Friedrich Wilhelm Buttel ein neues Gebäude in Form eines griechischen Tempels. Dieser rechteckige Putzbau mit dorischen Säulen zählt heute zu den charakteristischen Bauten der Klassizismuszeit in Mecklenburg-Vorpommern.
In den 1930er Jahren erfolgte eine Umbauung des Gebäudes durch Heinrich Tessenow. Ob dabei eine offizielle oder dauerhafte Gedenkfunktion für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges bestand, ist nicht abschließend geklärt. Nach einem umfangreichen Sanierungsprozess, dessen genaue zeitliche Einordnung nicht eindeutig belegt ist, wurde das Belvedere in seinen ursprünglichen baulichen Zustand zurückversetzt und erstrahlt seither wieder in alter Schönheit. Die klaren Linien und die architektonische Eleganz machen es zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Kultur- und Naturinteressierte gleichermaßen.
Vom nahegelegenen Strandbad Broda aus führt ein ausgeschilderter Wanderweg entlang des nordwestlichen Seeufers, von wo aus ein Treppenpfad durch das Steilufer direkt zum Belvedere hinaufführt. Die Wanderung selbst ist bereits ein Erlebnis – mit weiten Ausblicken auf den Tollensesee und die typische Seenlandschaft des Mecklenburgischen Seenplatte-Kreises. Die Konturen des Belvedere, die von weitem an einen griechischen Tempel erinnern, prägen das Stadtbild und laden zur Entdeckung ein.
Das Belvedere ist ein kulturelles Zeugnis vergangener Epochen und gleichzeitig ein Ort der Ruhe und Erholung. Jährlich von April bis November ist es ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Gäste der Region. Ob bei einem Spaziergang am See oder bei der Besichtigung der architektonischen Besonderheit – das Belvedere in Neubrandenburg bietet einen idealen Rahmen für einen gelungenen Tagesausflug inmitten der mecklenburgischen Seenplatte.
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Häufige Fragen zu Belvedere
Was ist das Belvedere in Neubrandenburg?
Quelle: wikipedia
Wer hat das Belvedere erbauen lassen?
Quelle: wikipedia
Wie gelangt man zum Belvedere?
Quelle: wikipedia
Welche Funktion hatte das Belvedere im Laufe der Zeit?
Quelle: wikipedia