Parks & Gärten

Krähetal östlich Grube Hermann

58840 Plettenberg

Tipps

  • Das Gelände ist mit Wald bewachsen und bietet Lebensräume wie Feuchtwiesen und Erlenwälder.
  • Im Osten grenzt das Naturschutzgebiet an das Krähetal, verbunden durch naturnahe Bachläufe.
  • Besucher finden hier ein ehemaliges Bergbaugelände mit seltenen Pflanzen- und Tierarten.

Eigenschaften

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Über Krähetal östlich Grube Hermann

Das Krähetal östlich der Grube Hermann ist ein Naturschutzgebiet im Stadtgebiet von Plettenberg im Märkischen Kreis, Nordrhein-Westfalen. Es liegt südlich des Weilers Hüttebrüchen und grenzt im Westen direkt an die ehemalige Grube Hermann, ein weiteres Naturschutzgebiet. Das Gelände gehört zu den landschaftlich und ökologisch wertvollen Flächen in einer Region, die durch intensive Waldnutzung geprägt ist. Das Gebiet erstreckt sich entlang des Baches Krähe und umfasst ein ehemaliges Bergbaugebiet, das sich naturnah entwickelt hat.

Das Landschaftsbild des Krähetales wird von Feuchtgrünland, naturnahen Bachläufen und feuchten Erlenwäldern bestimmt. Im Tal finden sich stellenweise naturnahe, wenig beeinträchtigte Abschnitte des Baches Krähe sowie quellnahe Feuchtwiesen, die von Binsen und typischen Feuchtpflanzenarten geprägt sind. Diese Lebensräume bieten Refugial- und Trittsteinfunktionen innerhalb einer ansonsten von Fichtenforsten dominierten Waldlandschaft. Im Umfeld wachsen auch seltene Pflanzenarten, darunter verschiedene Seggen-, Binse- und Feuchtpflanzenarten, die auf die besondere Bedeutung des Gebiets für den Naturschutz hinweisen.

Das Schutzziel des Naturschutzgebietes besteht im Erhalt und in der Entwicklung dieser naturnahen Lebensräume. Dazu gehören die Erhaltung von Feuchtgrünland, die Pflege naturnaher Bachabschnitte sowie der Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Besonderer Wert liegt auf der Sicherung von Biotopen gemäß § 30 Bundesnaturschutzgesetz. Das Gelände dient sowohl als Lebensraum für heimische Arten wie die Bachforelle als auch als Flächenpotenzial für seltene Pflanzenarten, die in intensiv genutzten Kulturlandschaften zunehmend zurückgedrängt werden.

Das Krähetal östlich der Grube Hermann grenzt im Osten an weitere Waldflächen und wird im Westen vom Naturschutzgebiet Ehemalige Grube Hermann begrenzt. Die räumliche Nähe zu anderen Schutzgebieten trägt dazu bei, ein zusammenhängendes ökologisches Netzwerk im südlichen Teil des Plettenberger Stadtgebiets zu bilden. Die Fläche ist Teil der regionalen Bemühungen um den Erhalt gefährdeter Lebensräume und biologischer Vielfalt in ehemaligen Bergbaugebieten.

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