Denkmal/Gedenkstätte

Außenlager Wulkow des KZ Theresienstadt

15320 Neuhardenberg Wulkow bei Trebnitz

Highlights

  • Vom 2. März 1944 bis 3. Februar 1945 existierte in Wulkow ein Außenlager des KZ Theresienstadt.
  • Etwa 260 Häftlinge, hauptsächlich Juden aus Deutschland und Böhmen-Mähren, waren dort interniert.
  • Ein Gedenkstein erinnert heute an das ehemalige KZ-Außenlager zwischen Wulkow und Hermersdorf.

Tipps

  • Gedenkstein zwischen Wulkow und Hermersdorf auf einer unbefestigten Straße am Seitenrand.
  • Das ehemalige Außenlager des KZ Theresienstadt war von März 1944 bis Februar 1945 aktiv.
  • Schloss Wulkow wurde 1868 erbaut und 1912 umgebaut, heute privat genutzt.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Außenlager Wulkow des KZ Theresienstadt in Neuhardenberg Wulkow be

Das Außenlager Wulkow des KZ Theresienstadt befindet sich im brandenburgischen Ortsteil Wulkow der Gemeinde Neuhardenberg im Landkreis Märkisch-Oderland. Es war von März bis Februar eines Jahres im Zeitraum 1944/45 ein Zwangsarbeitslager, in das über den Bahnhof Trebnitz Häftlinge transportiert wurden. Die Gefangenen mussten vor allem Forstarbeiten im nahegelegenen Wald leisten. Zeitweise waren bis zu 260 Häftlinge in diesem Außenlager untergebracht, darunter hauptsächlich jüdische Menschen aus Deutschland sowie aus Böhmen und Mähren.

Ein zentraler Gedenkort ist der KZ-Gedenkstein, der zwischen Wulkow und Hermersdorf an einer unbefestigten Straße steht. Er erinnert an das Leid der jüdischen Häftlinge, die hier unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit verrichten mussten. Die Inschrift des Denkmals würdigt ihr Gedenken und dokumentiert die historische Bedeutung des Ortes. Der Gedenkstein ist Teil des Onlineprojekts „Gefallenendenkmäler“ und wird durch ehrenamtliche Recherchen dokumentiert.

Die Geschichte des Ortes Wulkow reicht weit zurück. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1361, entwickelte sich der Ort unter adeligen Familien wie den von Schapelow und später den von Derfflinger weiter. Im 18. Jahrhundert gelangte Wulkow in den Besitz der Familie von Pannewitz, später an die Familie von Brünneck, deren letzter Besitzer bis 1945 das Gut führte. Das repräsentative Schloss Wulkow wurde 1868 erbaut und später umgebaut. In der DDR-Zeit diente es verschiedenen Zwecken, ehe es in den 1990er Jahren renoviert und als Parkhotel eröffnet wurde.

Architektonische und kulturelle Sehenswürdigkeiten im Ort umfassen die spätgotische Dorfkirche, die 1874 im Neugotikstil umgestaltet wurde, sowie einige erhaltene Wohnhäuser, sogenannte Gipshäuser. Diese Bauten sind in der Denkmalliste des Landes Brandenburg erfasst und tragen zur historischen Eigenart des Dorfes bei. Die Gemeinde Neuhardenberg, zu der Wulkow gehört, wird vom Amt Seelow-Land verwaltet und bietet verschiedene kulturhistorische Ausflugsziele in der Region.

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Häufige Fragen zu Außenlager Wulkow des KZ Theresienstadt

Wann bestand das Außenlager Wulkow des KZ Theresienstadt?
Das Außenlager Wulkow des KZ Theresienstadt bestand vom 2. März 1944 bis zum 3. Februar 1945. {stand}.

Quelle: website

Wo befindet sich das Außenlager Wulkow heute?
Das ehemalige Außenlager befindet sich im heutigen Ortsteil Wulkow der Gemeinde Neuhardenberg im Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wie viele Häftlinge waren im Außenlager Wulkow interniert?
Zeitweise waren bis zu 260 Häftlinge im Außenlager Wulkow interniert, hauptsächlich Juden aus Deutschland sowie aus Böhmen und Mähren. {stand}.

Quelle: website

Was erinnert heute an das Außenlager Wulkow?
Ein Gedenkstein erinnert heute an das Leiden der jüdischen Häftlinge im KZ-Außenlager Wulkow. Er steht zwischen Wulkow und Hermersdorf. {stand}.

Quelle: website