Denkmal/Gedenkstätte

Bodendenkmal in Neunkirchen am Brand, #D-4-6332-0216

Mühlweg 1, 91077 Neunkirchen am Brand

Highlights

  • Es liegt im oberfränkischen Markt Neunkirchen am Brand und gehört zu den historischen Bodendenkmälern Bayerns.
  • Die Erfassung erfolgte auf Grundlage des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes seit 1973.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal in Neunkirchen am Brand entdecken

Das Bodendenkmal in Neunkirchen am Brand mit der Aktennummer D-4-6332-0216 ist ein geschütztes Kulturdenkmal im oberfränkischen Markt Neunkirchen am Brand, Landkreis Forchheim. Es zählt zu den bedeutenden archäologischen und kulturhistorischen Zeugnissen der Region und unterstreicht die historische Bedeutung des Ortes als ehemaliger Standort eines Augustinerchorherrenstifts, das bereits im Mittelalter eine zentrale Rolle spielte. Die Erhaltung des Bodendenkmals erfolgt im Rahmen des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

Der Standort des Denkmals liegt im historisch gewachsenen Ortskern, der eng mit der Entwicklung des ehemaligen Stifts und der späteren Marktsiedlung verknüpft ist. Umgeben von Bauten wie Kirche, Pfarrhaus, Mesnerhaus und dem barocken Amtshaus sowie von Teilen der ehemaligen Kloster- und Marktbefestigung, repräsentiert der Bereich um das Bodendenkmal eine enge Verzahnung von sakraler und säkularer Baukultur. Die erhaltene spätgotische Katharinenkapelle sowie die Reste der Klostermauern aus dem 14. und späten 15. Jahrhundert zeichnen die Ausdehnung des einstigen Stiftsbezirks nach.

Die Befestigungsanlagen, zu denen auch das Bodendenkmal gehört oder in unmittelbarem räumlichem Zusammenhang steht, entstanden über einen Zeitraum vom späten 15. bis frühen 16. Jahrhundert. Sie umfassen Teile der ehemaligen Stadtmauer mit Sandsteinquaderbauweise, verputzte Mauerzüge sowie erhaltene Torhäuser wie das Erlanger Tor, das Erleinhofer Tor und das Forchheimer Tor. Diese Bauten dokumentieren den strategischen Wert des Ortes an wichtigen Handelswegen zwischen Forchheim und Nürnberg und spiegeln den Wandel der Befestigungstechnik sowie die politischen Einflüsse der damaligen Zeit wider.

Das Ensemble des historischen Ortskerns, in dem sich das Bodendenkmal befindet, wird durch eine geschlossene Bebauung des 18. und 19. Jahrhunderts geprägt, darunter zweigeschossige Bürgerhäuser, viele davon als Giebel- oder Fachwerkbauten. Diese städtebauliche Struktur unterstreicht den kulturellen Reichtum des Ortes und macht ihn zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Interessierte der Denkmalpflege und Regionalgeschichte. Die Erhaltung und Erforschung solcher Bodendenkmäler leisten einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Siedlungsgeschichte und des kulturellen Erbes in Neunkirchen am Brand.

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Häufige Fragen zu Bodendenkmal in Neunkirchen am Brand, #D-4-6332-0216

Was ist ein Bodendenkmal in Neunkirchen am Brand?
Ein Bodendenkmal in Neunkirchen am Brand ist eine archäologische Kultur- oder Bodensicht, die aufgrund ihrer historischen Bedeutung unter Denkmalschutz steht. Es wird in der Bayerischen Denkmalliste erfasst. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Behörde ist für Bodendenkmäler in Neunkirchen am Brand zuständig?
Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege ist für die Erfassung und Pflege von Bodendenkmälern in Neunkirchen am Brand zuständig. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Gibt es spezifische Beispiele für Bodendenkmäler in Neunkirchen am Brand?
In Neunkirchen am Brand sind verschiedene Bodendenkmäler erfasst, darunter Reste der Kloster- und Marktbefestigung sowie archäologische Fundstellen aus unterschiedlichen Epochen. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wie wird die Pflege von Bodendenkmälern in Neunkirchen am Brand sichergestellt?
Die Pflege erfolgt durch das Bayerische Denkmalschutzgesetz und wird vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege überwacht und koordiniert. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia