Hollerbrunnen
Highlights
- Der Hollerbrunnen in Waldfischbach-Burgalben entspringt urtümlich unter einem Baumstamm und speist den Rolschbach.
- Eine Brücke und Sitzbank am Brunnen laden zum Verweilen ein, der Name leitet sich von der Redewendung „Hohler Brunnen“ ab.
Eigenschaften
Über Hollerbrunnen
Der Hollerbrunnen befindet sich im Ortsteil Waldfischbach-Burgalben und ist Teil des Premiumwanderweges Brunnenpfad Hangard im südwestpfälzischen Hangard. Der Brunnen zählt zu den sieben Brunnenanlagen entlang des rund 15 Kilometer langen Rundweges, die dem Weg seinen Namen gaben. Sein historischer Name „Kilierborn“ wurde bereits 1564 auf einer Karte von Tilemann Stella verzeichnet. Der Name „Hollerbrunnen“ leitet sich nach Überlieferung von der Redewendung „Hohler Brunnen“ ab, da das Wasser ursprünglich aus einer Quelle unter einem Baumstamm entspringt.
Das Wasser des Hollerbrunnens speist den Rolschbach und bildet damit einen natürlichen Bestandteil der regionalen Gewässerlandschaft. Am Brunnen befinden sich eine Brücke sowie eine Sitzbank, die eine ruhige und idyllische Atmosphäre bieten. Diese Einrichtung kurz innezuhalten und die Umgebung wahrzunehmen. Der Ort wird von Gästen als schöner Platz zum Ausruhen wahrgenommen und eignet sich aufgrund seiner natürlichen Gegebenheiten auch für Kinder, die hier gerne Staudämme bauen.
Der Hollerbrunnen liegt entlang eines Weges, der durch abwechslungsreiche Waldlandschaften, malerische Auen und geschlängelte Bachläufe führt. Der Brunnenpfad Hangard bietet neben dem Hollerbrunnen weitere kulturelle und natürliche Sehenswürdigkeiten wie den „Steinernen Mann“, Grenzsteine, Felsenformationen sowie mehrere Schutzhütten und Sitzgelegenheiten. Die gesamte Strecke ist ganzjährig begehbar und seit 2009 als Premiumwanderweg zertifiziert.
Die Gegend um Waldfischbach-Burgalben ist von dichtem Wald und landschaftlich reizvollen Tälern geprägt, was den Hollerbrunnen zu einem markanten Punkt inmitten einer naturbelassenen Umgebung macht. Die Brunnenanlage spiegelt nicht nur regionale Wasser- und Kulturgeschichte wider, sondern lädt auch dazu ein, die Besonderheiten des Weges zu entdecken. Wandernde finden hier einen geschichtsträchtigen Ort vor, der sowohl landschaftlich als auch kulturhistorisch von Bedeutung ist.