Kirche/Kloster

St.-Magdalena-Kirche

Kapellpl. 7, 84503 Altötting

Highlights

  • Nach der Auflösung der Jesuiten 1773 wurde das Kloster zunächst als Priesterhaus genutzt, später vom Malteserorden übernommen.
  • Seit 1874 sind die Kapuziner in der Kirche ansässig und bieten geistliche Begleitung sowie Beichtmöglichkeiten für Wallfahrer an.

Tipps

  • Die St.-Magdalena-Kirche in Altötting ist eine barocke Kapuzinerkirche mit sehenswertem Stuck und prachtvollen Altären aus dem 18. Jahrhundert.
  • Im Inneren befinden sich Gemälde von Münchner Hofmalern sowie ein beeindruckendes Deckengemälde mit der hl. Magdalena.
  • Die Kirche dient als Beichtkirche und bietet fünf Beichtzimmer; eine ruhige Atmosphäre lädt zum Verweilen und zur Andacht ein.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St.-Magdalena-Kirche

Die St.-Magdalena-Kirche in Altötting ist eine barocke Sakralbauten im Osten des Ortskerns, unweit der berühmten Gnadenkapelle. Errichtet wurde das Gotteshaus zwischen den Jahren 1697 und 1700 vom Jesuiten-Laienbruder Thomas Troyer. Die Architektur folgt dem Stil des sogenannten „Jesuitenbarock“ und zeigt sich in einem stattlichen Wandpfeilerbau mit lichtdurchfluteten Innenräumen und festlicher Atmosphäre. Die Fassade gliedert sich klar und zeigt in drei Nischen figürliche Darstellungen, darunter Maria, die Schutzpatronin Bayerns, sowie die Heiligen Petrus Canisius und Laurentius von Brindisi.

Das Innere der Kirche besticht durch kunstvolle Stuckaturen, vermutlich von Meistern aus Oberitalien, sowie durch spätbarocke Seitenaltäre aus den Jahren um 1712/13. Diese Altäre zieren Gemälde des Münchner Hofmalers Johann Caspar Sing. Der prachtvolle Hochaltar aus dem Jahr 1795 wurde mit einem Gemälde des Künstlers Christian Winck gestaltet, das die hl. Magdalena am Kreuz zeigt. Im Giebelfeld des Hochaltars ist zudem das Malteserkreuz zu sehen, das an die Zeit der Übernahme der Kirche durch den Malteserorden erinnert.

Die Geschichte der St.-Magdalena-Kirche ist eng verknüpft mit verschiedenen geistlichen Orden. Nach der Auflösung des Jesuitenordens wurde das Gebäude zunächst als Priesterhaus genutzt, ehe es dem Malteserorden übergeben und später von den Redemptoristen geführt wurde. Seit 1874 befinden sich in der angeschlossenen Klosteranlage die Kapuziner, die bis heute für die Seelsorge der Wallfahrer verantwortlich sind. Die Kirche dient heute als Beichtkirche, wobei im Zuge der umfassenden Renovierung zwischen 2001 und 2004 neben den bestehenden Beichtstühlen auch fünf neue Beichtzimmer errichtet wurden.

Die St.-Magdalena-Kirche genießt bei Besucherinnen und Besuchern einen hervorragenden Ruf. Mit einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen bei über 60 Bewertungen wird die gepflegte Ausstattung, die kunstvolle Innenausstattung sowie die ruhige und einladende Atmosphäre besonders hervorgehoben. Neben der religiösen Funktion bietet die Einrichtung im Klosterbereich auch ein Jugendherbergsähnliches Übernachtungsangebot für Gruppen auf Selbstversorgerbasis.

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