BRN-Museum
Tipps
- Das BRN-Museum ist jeden ersten Sonntag im Monat von 11 bis 17 Uhr geöffnet, außer im Juli und August.
- Auf Anfrage können Besuche außerhalb der Öffnungszeiten arrangiert werden.
- Das Museum befindet sich im Stadtteilhaus Dresden-Neustadt in der Prießnitzstraße 18, 2. Etage.
Eigenschaften
Über BRN-Museum
Das BRN-Museum befindet sich im Stadtteilhaus der Äußeren Neustadt in Dresden und widmet sich der Geschichte der Bunten Republik Neustadt. Es entstand aus einer Idee zweier engagierter Bewohner, die erstmals im Jahr 2006 eine Ausstellung zum Stadtteilfest in einer leerstehenden Wohnung realisierten. Aufgrund des großen Zuspruchs entwickelte sich das Projekt zu einem dauerhaften Mitmachmuseum, das 2010 offiziell dem Stadtteilarchiv übergeben wurde. Seitdem wird es von Ehrenamtlichen betreut und weiterentwickelt.
Die Dauerausstellung zeigt unter anderem die erste Satzung der Bunten Republik Neustadt sowie eine umfangreiche Sammlung an Fotos, Filmen, Tonaufnahmen und Objekten wie T-Shirts und Flaggen. Besucher erhalten Einblicke in die Entwicklung des Stadtteils in der Nachwendezeit sowie in die Vielfalt und Kreativität des jährlichen Stadtteilfestes. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem die Aerosol-Kunst der Neustadt oder gesellschaftliche Veränderungen im Viertel. Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen ergänzen das Angebot und thematisieren aktuelle oder historische Aspekte der Stadtteilgeschichte.
Das Museum befindet sich im zweiten Stock des Stadtteilhauses und ist in erster Linie jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet. Weitere Öffnungszeiten erfolgen auf Anfrage oder anlässlich besonderer Veranstaltungen wie der Museumsnacht. Der Eintritt beträgt zwei Euro, ermäßigt ist der Eintritt möglich, wenn ein BRN-Pass erworben wird. Neben dem Besuch der Ausstellung besteht die Möglichkeit, sich im Stadtteillabor ehrenamtlich zu beteiligen, etwa bei der Organisation, Kuratierung oder Digitalisierung von Materialien.
Das Engagement vieler Freiwilliger prägt die Arbeit des Museums. Zu den maßgeblichen Persönlichkeiten zählen unter anderem Ulla Wacker, die als langjährige Akteurin des Stadtteillebens engagiert ist, sowie Anett Lentwojt, die über Jahre die Koordination des Museums übernommen hatte. Das BRN-Museum versteht sich als Ort der Begegnung, Erinnerung und aktiven Mitgestaltung. Es dokumentiert nicht nur die Vergangenheit, sondern lädt auch dazu ein, die Gegenwart und Zukunft des Stadtteils mitzugestalten.