Turm der Dreikönigskirche
Highlights
- Die Dreikönigskirche in der Dresdner Inneren Neustadt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in den 1980er Jahren wiederaufgebaut.
- Ihr 87,5 Meter hoher Turm ist eine weithin sichtbare Dominante des Stadtteils.
- Von 1990 bis 1993 diente sie als Sitz des Sächsischen Landtags.
Tipps
- Aussichtsplattformen in der Nähe wie das Japanische Palais können bei eingeschränktem Zugang zur Kirche eine Alternative bieten.
- Ein Besuch lohnt sich besonders an klaren Tagen, da die Sicht von der Turmspitze weit über die Dresdner Dächer reicht.
Eigenschaften
Über Turm der Dreikönigskirche
Der Turm der Dreikönigskirche in Neustadt ist eine markante Sehenswürdigkeit im Stadtteil Innere Neustadt und erhebt sich mit einer Höhe von 87,5 Metern dominierend über die umliegende Bebauung. Er steht im Mittelpunkt des Dreiecks zwischen Blockhaus, Albertplatz und Japanisches Palais und ist von weitem sichtbar. Die Kirche selbst befindet sich direkt an der Hauptstraße, umgeben von einer dicht bebauten Umgebung. An der Westseite des Gotteshauses erstreckt sich ein kleiner Vorplatz in Richtung Königstraße. Der Turm beherbergt eine Aussichtsplattform, die einen umfassenden Blick über Neustadt, den südlichen Teil Dresdens sowie auf die historische Altstadt ermöglicht.
Die Geschichte des Kirchengebäudes reicht weit zurück. Erstmals erwähnt wurde eine Kirche an diesem Standort im frühen 15. Jahrhundert. Nach mehreren Zerstörungen und Umbauten wurde die heutige barocke Kirche im 18. Jahrhundert nach Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann errichtet. George Bähr, der Baumeister der Dresdner Frauenkirche, übernahm maßgebliche Teile der Innengestaltung. Nach schweren Kriegszerstörungen wurde der Sakralbau in den späten 1980er Jahren im Rahmen eines kirchlichen Bauprogramms der DDR wieder aufgebaut. Von 1990 bis 1993 diente das Gebäude als Sitz des Sächsischen Landtags. Heute ist die Dreikönigskirche nicht nur ein Gotteshaus, sondern auch ein kultureller Veranstaltungsort unter dem Namen „Haus der Kirche“.
Der Turm bietet Besucherinnen und Besuchern eine lohnenswerte Gelegenheit, die Aussicht über die Dresdner Neustadt und angrenzende Stadtgebiete zu genießen. Das Besteigen des Turmes kann dabei körperlich anspruchsvoll sein, wird jedoch von vielen als lohnend empfunden. Die Panoramaperspektive erstreckt sich über die Dresdner Dächer bis hin zum südlichen Stadtbereich und zur historischen Altstadt. Direkt in der Nähe des Kirchengebäudes befindet sich zudem der Rebekka-Brunnen, ein weiteres Kulturdenkmal der Stadt Dresden. Nur wenige Gehminuten entfernt steht das Kügelgenhaus, das Museum der Dresdner Romantik, und lädt zur weiteren Erkundung der Kultur des Stadtteils ein.
Der Turm ist Teil der Kirche, die als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz steht. Aufgrund seiner zentralen Lage in der Inneren Neustadt ist er ein idealer Standort, um einen Eindruck von der städtebaulichen Entwicklung und der historischen Bedeutung des Viertels zu gewinnen. Die Besichtigung des Turmes ist zu bestimmten Zeiten möglich, wobei es hier vereinzelt zu Abweichungen zwischen den angegebenen Öffnungszeiten und der vor Ort ausgewiesenen Regelung kommen kann. Interessierte sollten daher vorab prüfen, wann der Zugang zur Aussichtsplattform gewährleistet ist.