Denkmal/Gedenkstätte

Leopold Moses

Schlossstraße 50, 56564 Neuwied

Highlights

  • Leopold Moses lebte in Neuwied und wurde während der NS-Zeit verfolgt.
  • In Neuwied wurde ein Stolperstein für Leopold Moses verlegt.
  • Er war Teil der jüdischen Gemeinde in Neuwied vor 1933.

Tipps

  • Besucher finden Stolpersteine in der Innenstadt von Neuwied, insgesamt 184 verlegte Gedenksteine (Stand Juni 2020).
  • Die Website des Deutsch-Israelischen Freundeskreises Neuwied e.V. bietet weitere Informationen zur Ausstellung und zum Projekt.
  • Interessierte können über das Kontaktformular der Website Rückfragen stellen oder sich über das Projekt informieren.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Leopold Moses

Der POI „Leopold Moses“ ist ein Stolperstein in Neuwied, einer Stadt im Landkreis Neuwied im Bundesland Rheinland-Pfalz. Er erinnert an das Schicksal des jüdischen Bürgers Leopold Moses, dessen Lebensgeschichte eng mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Neuwied verbunden ist. Stolpersteine wie dieser dienen bundesweit als unaufdringliche, dennoch eindringliche Form der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Sie sind in das Pflaster vor den letzten bekannten Wohnorten der Betroffenen eingelassen.

Die Initiative „Stolpersteine in Neuwied – Erinnern für die Zukunft“ wurde vom Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied e. V. unterstützt und setzt sich dafür ein, das Gedenken an die Opfer des Holocaust lebendig zu erhalten. Die Stolpersteine in Neuwied sind Teil eines umfassenden kulturellen und historischen Engagements, das nicht nur auf die Erinnerung an die NS-Verfolgung abzielt, sondern auch eine Haltung des Respekts und der Verantwortung gegenüber der Vergangenheit zum Ausdruck bringt. Die Gedenksteine tragen dazu bei, die lokale Geschichte sichtbar zu machen und das Bewusstsein für die Vielfalt und die Verletzlichkeit jüdischen Lebens in der Region zu stärken.

Leopold Moses ist eine von zahlreichen Personen, deren Namen in die Straßen der Innenstadt von Neuwied eingelassen wurden. Mit Stand Juni eines vergangenen Jahres wurden in Neuwied insgesamt 184 Stolpersteine verlegt. Diese Zahl verdeutlicht das Ausmaß des bürgerschaftlichen und kulturellen Engagements in der Stadt. Die Stolpersteine sind keine zentralen Gedenkstätten, sondern vielmehr dezentrale Erinnerungsorte im Alltag, die zum Innehalten und Reflektieren einladen. Sie verbinden Geschichte mit Gegenwart und machen die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft für Passanten sichtbar.

Die Erinnerung an Leopold Moses und andere Betroffene wird durch die Webseite des Deutsch-Israelischen Freundeskreises Neuwied dokumentiert, die Informationen zu den Stolpersteinen und deren Hintergründen bereitstellt. Die Website dient als digitales Archiv und Informationsmedium, das die lokale Erinnerungskultur fördert. Sie trägt dazu bei, das Wissen über die jüdische Gemeinschaft in Neuwied und deren Verfolgungsgeschichte zu bewahren und weiterzugeben.

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