Krawutschketurm
Highlights
- Der Krawutschketurm steht auf dem 400,8 m hohen Burgberg in der Rureifel.
- Er wurde 1972 als Ersatz für einen 1945 zerstörten Vorgängerturm errichtet.
- Von der Plattform sind bei klarem Wetter bis zum Kölner Dom und zur Hohen Acht Blicke möglich.
Tipps
- Der Weg zum Turm ist etwa 500 Meter lang und teils steil, aber gut zu bewältigen.
- Auf dem Turm befinden sich Bänke und Tische, ideal für eine Rast mit Aussicht.
- Von der Plattform aus sind bei klarem Wetter weite Teile der Eifel und sogar der Kölner Dom sichtbar.
Eigenschaften
Ausflug Natur Berg Aussicht Krawutschketurm Nideggen
Der Krawutschketurm in Nideggen im Kreis Düren ist ein beliebter Aussichtspunkt inmitten der reizvollen Rureifel. Auf einer Höhe von etwa 400,5 Metern ü. NHN thront der Turm auf dem Burgberg und bietet Besuchern eine beeindruckende 360-Grad-Panoramaaussicht. Obwohl der Turm selbst nicht besonders hoch ist, ermöglicht er durch seine Lage über den Baumwipfeln einen weiten Blick über die umliegende Eifellandschaft. Die Aussicht reicht bei klaren Sichtverhältnissen sogar bis zu Wahrzeichen wie dem Kölner Dom oder der Hohen Acht, dem höchsten Berg der Eifel.
Der Weg zum Turm beginnt am gut ausgebauten Parkplatz, der etwa 500 Meter vom Turm entfernt liegt. Der Anstieg ist teilweise steil, lohnt sich jedoch durch die schöne Natur und die gut angelegte Wanderstrecke. Auf dem Gelände des Turms und rund um den nahegelegenen Rundweg gibt es Sitzgelegenheiten, Bänke und Tische, die zum Verweilen einladen. Auch Spielgeräte für Kinder sorgen für Abwechslung. Der Aufstieg zu den drei übereinander angeordneten Plattformen führt über insgesamt 76 Stufen und wird von vielen Besuchern als lohnenswert beschrieben.
Der Turm hat eine bewegte Geschichte: Ursprünglich wurde 1911 auf den Resten der ehemaligen Burg Berenstein ein erster Aussichtsturm errichtet. Ein nach dem Eifelwanderer Franz Krawutschke benannter Turm folgte 1934, diente auch als Brandwachtturm, wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und fiel 1945 einem Waldbrand zum Opfer. Ein neuer Turm wurde schließlich 1972 mit Unterstützung der Gemeinde Hürtgenwald, des Eifelvereins, des Kreises Düren und des Landes Nordrhein-Westfalen errichtet und 1973 eingeweiht. In den Jahren 2005 bis 2006 wurde der Turm aus Sicherheitsgründen geschlossen, renoviert und seither wieder für Besucher geöffnet.
Von der Plattform des Krawutschketurms bieten sich vielfältige Ausblicke: Man blickt unter anderem zum Stausee Obermaubach, zur Burg Nideggen im Ostsüdosten, nach Düren im Norden sowie zu verschiedenen umliegenden Dörfern wie Schmidt, Bergstein, Vossenack und Brandenberg. Die ruhige Lage und die gepflegte Umgebung machen den Turm zu einem idealen Ausflugsziel für Naturliebhaber, Wanderer und Familien mit Kindern.
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Häufige Fragen zu Krawutschketurm
Wo steht der Krawutschketurm?
Quelle: wikipedia
Wie hoch ist der Krawutschketurm?
Quelle: wikipedia
Wer war Franz Krawutschke?
Quelle: wikipedia
Wann wurde der aktuelle Krawutschketurm eingeweiht?
Quelle: wikipedia
Welche Ausblicke bietet der Krawutschketurm?
Quelle: wikipedia