Denkmal/Gedenkstätte

Herr Harald Hermann

Im Städtle 32, 89168 Niederstotzingen

Highlights

  • Herr Harald Hermann engagierte sich 1976 für Sanierungsarbeiten der Kaltenburg-Ruinen im Auftrag des Schwäbischen Albvereins.
  • Seit 2014 organisiert er mit Mitgliedern Führungen und zeigt in der Ruine gefundene Fundstücke als Ausstellung.

Tipps

  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität eine einfache Anreise zur Anlage.
  • Kinder können auf dem Gelände spielerisch die Geschichte der Ruine erkunden, da der Bereich als kinderfreundlich gestaltet ist.
  • Während der Sommerführungstage werden im Südturm regelmäßig archäologische Funde aus Aufräumarbeiten präsentiert.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Herr Harald Hermann Niederstotzingen

In Niederstotzingen, eingebettet in die malerische Landschaft der Schwäbischen Alb, steht die Ruine der Kaltenburg als historisches Zeugnis vergangener Zeiten. Besonders mit dem Namen Herr Harald Hermann verbunden, ist er eine prägende Figur in der Pflege und Vermittlung dieses kulturellen Erbes. Als engagierter Förderer und Organisator von Freilufttheateraufführungen in den 1930er-Jahren trug er maßgeblich dazu bei, die Ruine als kulturellen Treffpunkt zu etablieren. Seine Initiativen, darunter Schillers „Die Räuber“, zeigten, wie die Kaltenburg als Bühne für Kunst und Gemeinschaft genutzt werden konnte.

Herr Harald Hermanns Wirken reicht bis in die Gegenwart, denn seine Leidenschaft für das Denkmal lebt weiter in den Aktivitäten der lokalen Gemeinschaft. Seit Jahrzehnten organisieren Mitglieder des Schwäbischen Albvereins und ehrenamtliche Helfer unter seiner Mitwirkung Arbeitseinsätze zur Sanierung der Anlage. Besonders die beiden Vierecktürme an der Talseite wurden durch seine Bemühungen und die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt sowie dem Denkmalamt des Landes Baden-Württemberg stabilisiert. Diese Maßnahmen sicherten nicht nur den Erhalt der Ruine, sondern ermöglichten auch eine nachhaltige Nutzung für Besucher.

Ein besonderes Highlight für Interessierte sind die regelmäßig angebotenen Führungen, bei denen die Geschichte der Kaltenburg lebendig wird. Im Südturm präsentieren Besucher:innen eine wachsende Sammlung von Fundstücken, die bei Aufräumarbeiten und Arbeitseinsätzen entdeckt wurden. Diese Exponate bieten einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit der Anlage und zeigen, wie aktiv die Gemeinschaft an der Erhaltung arbeitet. Besonders Kinder und Familien schätzen die kinderfreundliche Gestaltung des Geländes, das durch einen rollstuhlgerechten Parkplatz barrierefrei zugänglich ist.

Die Kaltenburg unter der Schirmherrschaft von Herr Harald Hermann ist mehr als nur eine Ruine – sie ist ein lebendiges Denkmal, das Geschichte, Kultur und Gemeinschaft verbindet. Durch seine langjährige Arbeit und die Engagement der Ortsgruppe Hürben des Schwäbischen Albvereins wurde die Anlage zu einem Ort, der sowohl historisches Wissen vermittelt als auch Raum für kulturelle Veranstaltungen bietet. Wer die Ruine besucht, erlebt nicht nur Architektur und Natur, sondern auch das ehrenamtliche Engagement, das sie am Leben hält.

Ob bei Führungen, bei der Betrachtung der Fundstücke oder beim Mitwirken bei den Arbeitseinsätzen – die Kaltenburg bleibt ein Ort der Begegnung und des Lernens. Herr Harald Hermanns Beitrag hat dabei eine zentrale Rolle gespielt, indem er die Ruine von einer verfallenden Struktur zu einem geschätzten Kulturdenkmal verwandelte. Sein Erbe lebt weiter in der aktiven Pflege und Nutzung dieses einzigartigen Ortes in Niederstotzingen.

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