Menschenrechtsfestival
Highlights
- Seit 2013 findet im Ehrenfelder Park das Menschenrechtsfestival statt – mit thematischen Schwerpunkten und interkulturellen Programmen.
- Rollstuhlgerechter Zugang, vegane/vegetarische Speisen und ein Kinderprogramm mit Puppentheater machen das Festival inklusiv und nachhaltig.
- Das Festival verbindet Kunst, Diskussionen und Solidarität – organisiert vom Allerweltshaus, das seit 1987 für Menschenrechte und Vielfalt kämpft.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität eine ungehinderte Teilnahme an den Veranstaltungen.
- Das Festival bietet ein breites Angebot an vegetarischen und veganen Speisen, die auf nachhaltige Zubereitung achten.
- Ein spezielles Kinderprogramm mit Puppentheater und einem Film richtet sich an jüngere Besucher und fördert altersgerechte Mitmachmöglichkeiten.
Eigenschaften
Menschenrechtsfestival Ehrenfeld – Naturpark-Ausflug
Das Menschenrechtsfestival in Ehrenfeld ist ein lebendiger Ort der Begegnung, der seit über drei Jahrzehnten für Vielfalt, Solidarität und den Kampf gegen Rassismus steht. Eingebettet in die weltoffene Atmosphäre des Stadtteils, verbindet das Festival seit 2013 jährlich einen thematischen Schwerpunkt mit kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Debatten. Hier treffen sich Menschen aller Hintergründe, um gemeinsam über Gerechtigkeit, Zusammenleben und die Rechte des Einzelnen zu diskutieren – immer mit dem Ziel, Brücken zwischen Kulturen zu bauen.
Ein besonderes Merkmal des Festivals ist sein nachhaltiger Ansatz: Von der Organisation bis zur Verpflegung wird Wert auf ökologische Verantwortung gelegt. Das Angebot umfasst eine Vielzahl vegetarischer und veganer Speisen, die nicht nur den Geschmack, sondern auch die Umwelt schonen. Zudem ist der Zugang barrierefrei gestaltet, sodass das Festival für alle Besucher:innen – unabhängig von körperlichen Einschränkungen – offen und zugänglich bleibt.
Familien und junge Gäste finden ein abwechslungsreiches Programm vor, das speziell auf sie zugeschnitten ist. Neben interaktiven Workshops und Puppentheater gibt es dieses Jahr auch einen Filmbeitrag, der spielerisch und informativ die Themen des Festivals aufgreift. So wird das Menschenrechtsfestival zu einem Ort, an dem Generationen gemeinsam lernen, sich austauschen und Gemeinschaft erleben können.
Seit 1980 unterstützt der Verein Hilfsprojekte für Geflüchtete im In- und Ausland und setzt sich für die Rechte aller Menschen ein. Eng verbunden ist das Festival auch mit dem Zirkus Bothe und Söhnchen (ZirkusBuS), der mit künstlerischen und pädagogischen Projekten die Botschaften des Festivals lebendig macht.
Das Menschenrechtsfestival ist mehr als ein Event – es ist ein Stück lebendige Demokratie, das zeigt, wie Kultur und Aktivismus Hand in Hand gehen können. Wer hierherkommt, nimmt nicht nur an einem Fest teil, sondern wird Teil einer Bewegung, die für ein gerechteres und inklusiveres Ehrenfeld – und darüber hinaus – kämpft.