Neuapostolische Kirche Köln-Dellbrück
Highlights
- Die Neuapostolische Kirche Köln-Dellbrück in Mülheim wurde 1906 als rechtsrheinische Gemeinde gegründet und wechselte 1932 in die ‚Trosthütte‘ an Bergisch Gladbacher/Hauptstraße.
- Nach Kriegszerstörung 1944 nutzte die Gemeinde ab 1946 einen Raum in der evangelischen Volksschule Dellbrücker Hauptstraße.
- 1936 erhielt die Gemeinde ihren ersten eigenen Vorsteher, Priester Doppelfeld, und zählte 1904 die Gründung der Kölner Muttergemeinde.
Tipps
- Der barrierefreie Parkplatz ermöglicht eine einfache Anreise mit rollstuhlgerechtem Zugang.
- Die Gemeinde bietet behindertengerechte Toiletten für den Besuch an.
- Der historische Gemeindebau an der Bergisch Gladbacher Straße zeigt architektonische Besonderheiten aus dem 20. Jahrhundert.
Eigenschaften
Ausflug Kultur & Sakral: Neuapostolische Kirche Köln-Dellbrück Mülheim
Die Neuapostolische Kirche Köln-Dellbrück in Mülheim ist ein historisch bedeutsamer und lebendiger Ort des Glaubens, der sich seit über einem Jahrhundert in der Region etabliert hat. Die Anfänge der neuapostolischen Lehre in Köln reichen bis ins Jahr 1897 zurück, als der junge Erich Albrecht die Bewegung nach Köln brachte. Schon bald fanden sich erste Gläubige zusammen, und 1904 wurde die erste Gemeinde gegründet. Der rechtsrheinische Teil Kölns, zu dem auch Dellbrück gehörte, erhielt 1906 eine eigene Versammlung, die sich zunächst in wechselnden Räumlichkeiten traf.
Ein prägender Moment war 1932, als die Gemeinde einen Raum im Haus der Familie Flemm an der Bergisch Gladbacher Straße bezog – die sogenannte „Trosthütte“. Dieser Ort diente als zentraler Treffpunkt, bis er 1944 bei einem Bombenangriff schwer beschädigt wurde. Nach dem Krieg zog die Gemeinde 1946 in einen angemieteten Raum der evangelischen Volksschule in der Dellbrücker Hauptstraße um. Gleichzeitig entwickelte sich die Region weiter: 1946 wurde die Gemeinde Bergisch Gladbach gegründet, und Dellbrück gab 50 Mitglieder an die neue Gemeinde ab.
Die Neuapostolische Kirche Köln-Dellbrück steht für eine offene und gemeindefreundliche Atmosphäre, die sich auch in der modernen Infrastruktur widerspiegelt. Mit einem rollstuhlgerechten Parkplatz und barrierefreien Zugängen bietet sie allen Besuchern eine ungehinderte Teilnahme an Gottesdiensten, Andachten und Gemeindeveranstaltungen. Die Kirche pflegt eine enge Verbindung zu anderen neuapostolischen Gemeinden in der Region, etwa in Köln-Buchheim oder Waldbröl, und fördert durch konfirmandenunterricht und seelsorgerische Angebote den Austausch zwischen den Generationen.
Als Teil der neuapostolischen Kirche verbindet der Standort Tradition mit zeitgemäßer Spiritualität. Die Gemeinde ist nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch ein Zentrum für christliche Bildung und Gemeinschaft. Mit einem Google-Bewertungsdurchschnitt von 5,0 Sternen unterstreicht sie ihren Ruf als ein herzlicher und einladender Treffpunkt für Gläubige und Interessierte. Wer mehr über die Geschichte, die Lehre oder das aktuelle Gemeindeleben erfahren möchte, findet hier eine offene Tür – sowohl für traditionelle Frömmigkeit als auch für moderne Formen des Glaubensausdrucks.