Konzert- und Theatersaal
Highlights
- Der Konzert- und Theatersaal Nordhorn wurde 1958 als „Haus der Kunst“ eröffnet und ist Teil des Kulturzentrums Nordhorns.
- Das Gebäude wurde vom Nordhorner Architekten Werner Zobel entworfen und legte Wert auf optimale Akustik.
- Seit 1998 wurde das Foyer künstlerisch neu gestaltet, und das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Tipps
- Parkplätze sind in ausreichender Anzahl vorhanden.
- Garderobe kann selbstständig und kostenlos genutzt werden.
- Schließfächer sind im Eingangsbereich verfügbar.
Eigenschaften
Über Konzert- und Theatersaal
Der Konzert- und Theatersaal in Nordhorn ist ein zentraler Ort der Kultur in der Stadt und bildet zusammen mit der Alten Weberei das Kulturzentrum Nordhorns. Errichtet nach Plänen des lokalen Architekten Werner Zobel, zählt das Gebäude seit seiner Eröffnung Mitte der 1950er Jahre zu den wegweisenden Bauwerken der Region. Besonders hervorzuheben ist die architektonische Qualität des Gebäudes sowie seine geschichtsträchtige Funktion als Aufführungsstätte für Theater, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen. Die Fassade aus Mosaik und Marmor sowie die kunstvolle Innenausstattung stehen unter Denkmalschutz und zeugen vom künstlerischen Anspruch, der dem Haus von Anfang an zu Grunde lag.
Das ehemalige „Haus der Kunst“ wurde als moderner Kulturort konzipiert, der allen Künsten gewidmet war. In den Anfangsjahren bildete es die Spielstätte für Musiktheater, Oper und Operette, später kamen Sprechtheater, Ballett, Musicals und Wechselausstellungen hinzu. Auch Tagungen und Podiumsdiskussionen finden hier heute statt. Besondere künstlerische Akzente setzte in den 1990er Jahren Ernst Caramelle mit seiner Gestaltung des Foyers und des Regieraums, der als „Kunstkubus“ bezeichnet wird. Auf dem Vorplatz des Theaters thront seit 1981 die Granitskulptur „Der Findling“ von Timm Ulrichs und ergänzt das kulturelle Erscheinungsbild des Hauses.
Der Konzert- und Theatersaal verbindet klassische Architektur mit zeitgemäßem Publikums- und Kulturverständnis. Trotz Umbauten und Sanierungen in den 2000er Jahren, die unter anderem die Reduzierung der Sitzplätze von über 700 auf 470 beinhalteten, wurde großer Wert auf die Beibehaltung der hohen akustischen und ästhetischen Qualität gelegt. Die modernisierten Foyers, die Gastronomie und die technische Ausstattung tragen dazu bei, dass Besucherinnen und Besucher gleichermaßen kulturelle Höhepunkte wie auch angenehme Rahmenbedingungen erleben können. Zahlreiche positive Bewertungen bestätigen die gute Erreichbarkeit, die sauberen sanitären Anlagen sowie das vielfältige Veranstaltungsangebot.
Das Kulturreferat der Stadt Nordhorn sorgt für die programmatische Vielfalt und Koordination des Spielbetriebs. Informationen zu aktuellen Aufführungen, Eintrittskarten und Reservierungen sind über verschiedene Kanäle erhältlich, darunter der örtliche Veranstalterverkauf, das Kulturreferat selbst sowie Online-Portale. Mit seiner zentralen Lage am Ootmarsumer Weg ist der Konzert- und Theatersaal nicht nur ein kultureller Anziehungspunkt innerhalb Nordhorns, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des regionalen Kulturlebens im Landkreis Grafschaft Bentheim.