Stiftung Zauberkunst
Highlights
- Die Stiftung Zauberkunst bewahrt Publikationen, Materialien und Exponate zur Geschichte der Zauberkunst und macht sie über ein Online-Lexikon zugänglich.
- Gegründet 2018 von Michael Sondermeyer und Uwe Schenk, vereint die Stiftung Sammlungen und bietet rollstuhlgerechte Räume für Museum und Archiv.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Parkplatz ermöglicht einen ungehinderten Zugang zum Gelände der Stiftung.
- Ein barrierefreies WC steht für Besucher mit eingeschränkter Mobilität zur Verfügung.
- Die Sammlung bietet Einblicke in historische Publikationen und Objekte zur Zauberkunst mit dokumentarischem Wert.
Eigenschaften
Zauberkunst-Museum Nottuln-Appelhülsen
Die Stiftung Zauberkunst in Nottuln-Appelhülsen ist ein einzigartiges kulturelles Zentrum, das sich der Bewahrung und Zugänglichmachung der Geschichte der Zauberkunst widmet. Gegründet von Michael Sondermeyer und Uwe Schenk, vereint die gemeinnützige Einrichtung zwei zentrale Sammlungen: die Literatur- und Dokumentenbibliothek sowie eine umfangreiche Objektsammlung, darunter Plakate, Requisiten und historische Materialien. Ihr Auftrag ist es, diese Ressourcen zu erfassen, zu archivieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen – sei es durch Präsenzausstellungen, digitale Plattformen oder wissenschaftliche Forschung.
Im Herzen des Zentrums für Zauberkunst findet sich eine Präsenzbibliothek, in der Interessierte die Sammlung vor Ort einsehen können. Ergänzt wird das Angebot durch ein Online-Zauberlexikon, das als digitaler Zugang zu den Beständen dient und von registrierten Nutzern erweitert werden kann. Die Stiftung arbeitet dabei eng mit Kuratoren zusammen, die für spezifische Themenbereiche verantwortlich sind und die Sammlung systematisch inventarisieren. Dazu gehören das Scannen von Publikationen, das Fotografieren von Objekten sowie die Reparatur und Konservierung seltener Stücke.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Vernetzung mit regionalen und überregionalen Akteuren. Die Stiftung kooperiert mit Vereinen und Initiativen, die sich mit Zauberkunst oder verwandten Themen beschäftigen, und fördert den Austausch von Wissen. Zudem engagiert sie sich für den Ankauf von Nachlässen und Sammlungen, um die Bestände kontinuierlich zu erweitern. Die Arbeit der Stiftung ist dabei streng gemeinnützig: Gewerbliche Tätigkeiten sind ausgeschlossen, und alle Entscheidungen über die Verwendung von Mitteln werden in der Mitgliederversammlung demokratisch getroffen.
Für Besucher bietet die Stiftung die Möglichkeit, die Sammlung nach Terminabsprache zu besichtigen. Neben der Bibliothek und dem Archiv umfasst das Zentrum auch eine kleine Bühne, auf der Vorführungen und Seminare stattfinden können. Aktive Mitarbeit ist willkommen – ob als Autor für das Lexikon, als Kurator für eine Teilkollektion oder als Helfer bei der Digitalisierung der Bestände. Die Stiftung Zauberkunst steht damit nicht nur als Wächterin des kulturellen Erbes, sondern auch als lebendiger Ort des Austauschs und der Inspiration für alle Zauberinteressierten.