Museum

Laubenmuseum

Karwendelstraße 30, 90471 Nürnberg

Tipps

  • Das Laubenmuseum zeigt original erhaltene Gartenlauben aus den 1920er und 1930er Jahren mit historischem Mobiliar und Werkzeugen.
  • Besuchern wird empfohlen, die Lauben in Ruhe zu erkunden und sich über die Lebensweise früherer Kleingärtner zu informieren.
  • Bei besonderen Anlässen wie der Hüttenweihnacht gibt es Glühwein, Punsch und Plätzchen direkt vor Ort.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug ins Laubenmuseum in Nürnberg entdecken

Das Laubenmuseum in Nürnberg ist ein besonderes kulturelles Kleinod und zählt zu den wenigen Museen Deutschlands, das sich dem Thema Gartenlauben widmet. Es liegt im Stadtteil Langwasser und zeigt originale Lauben aus den 1920er und 1930er Jahren, die liebevoll restauriert und mit historischem Mobiliar sowie Werkzeugen ausgestattet wurden. Als Freilichtmuseum vermittelt es einen anschaulichen Einblick in die Lebensweise und Gartenkultur der frühen 20. Jahrhunderts. Besucher können die authentisch eingerichteten Lauben erkunden und in die damalige Zeit eintauchen.

Die Entstehung des Museums geht auf die Initiative des Stadtverbandes Nürnberg der Kleingärtner e. V. zurück. Zwischen 1994 und 1997 retteten und restaurierten sie mehrere historische Gartenlauben, die aus verschiedenen Kleingartenanlagen im Nürnberger Stadtgebiet stammen. Dabei wurde großer Wert auf die Einbindung des ursprünglichen Kontexts gelegt, um die Lauben in ihrer historischen und kulturellen Bedeutung zu bewahren. Die feierliche Eröffnung erfolgte im Jahr 1998. In den folgenden Jahren wurden die Lauben mehrfach instand gesetzt und in ihren ursprünglichen Farben neu gestrichen, zuletzt in den Jahren 2010 und 2011 sowie 2018 nach größeren Sanierungsarbeiten.

Jede Laube im Museum erzählt ihre eigene Geschichte und ist individuell gestaltet. Die liebevolle Ausstattung mit altem Zubehör und Alltagsgegenständen lädt dazu ein, in Erinnerungen zu schwelgen und die Lebensfreude früherer Generationen nachzuvollziehen. Die Besucher berichten von einem besonders gelungenen Ambiente, das sowohl zum Verweilen als auch zum Innehalten einlädt. Auch besondere Veranstaltungen wie die Hüttenweihnacht mit Glühwein, alkoholfreiem Punsch und Plätzchen sorgen für ein authentisches Erlebnis in festlicher Atmosphäre.

Im Jahr 2018 wurde das Museum im Rahmen seines 20-jährigen Bestehens um ein symbolhaftes Element erweitert: Es wurden zwei Ginkgobäume gepflanzt und eine Gedenktafel am Eingang angebracht. Diese verweist auf Artikel 24 der Menschenrechte und hebt das Recht auf Erholung und Freizeit hervor – ein passendes Motto für einen Ort, der Entspannung und kulturellen Austausch fördert. Das Museum ist damit nicht nur ein geschichtsträchtiger Ort, sondern auch ein Zeichen gesellschaftlicher Werte.

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