Kino

Filmfabrik - Kino im Komm e.V.

Königstraße 93, 90403 Nürnberg

Highlights

  • Nürnbergs Filmfabrik zeigt exklusive Filmkuriositäten mit historischer Tiefe und unterhaltsamen Twists.
  • Barrierefreies Kino mit rollstuhlgerechtem Zugang, Sitzplätzen und WC für inklusives Filmerlebnis.
  • Animationsfilme wie ‚Wizards‘ vereinen Musik, Kultur und satirische Kriegsgeschichten aus dem 20. Jh.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen einen ungehinderten Eintritt ins Kino.
  • Das Programm umfasst historische und kurios anmutende Filmwerke, die sowohl unterhaltsam als auch aufschlussreich gestaltet werden.
  • Die Ausstellung ‚Schurken & Helden‘ beleuchtet animierte Figuren aus Kriegsfilmen und deren kulturelle Bedeutung der 1940er-Jahre.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Entspannt Ganzjährig

Kino & Kultur in Nürnberg: Filmfabrik Komm e.V.

Die Filmfabrik – Kino im Komm e.V. in Nürnberg ist ein lebendiges Kulturzentrum, das sich der Vielfalt des Films mit besonderem Fokus auf ungewöhnliche und historische Kinematografie verschrieben hat. Als gemeinnütziger Verein verbindet das Kino traditionelle Filmvorführungen mit experimentellen und kuratierten Programmen, die über das Mainstream-Angebot hinausgehen. Besonders bekannt ist die Filmfabrik für ihr einzigartiges Programm, das von Kultfilmen über internationale Arthouse-Produktionen bis hin zu seltenen Retrospektiven reicht. Das Haus gilt als eine der wichtigsten Spielstätten für Filmbegeisterte, die nach ungewöhnlichen Perspektiven und künstlerischen Entdeckungen suchen.

Ein besonderes Highlight der Filmfabrik ist ihr Engagement für filmhistorische Schätze und ungewöhnliche Genres. So wurden hier bereits Filme gezeigt, die nicht nur unterhaltsam, sondern auch aufschlussreich über die Entwicklung der Filmkunst sind. Ein Beispiel ist die emotionale Hommage an den Musiker Jeff Buckley, die von der Regisseurin Amy Berg inszeniert wurde und dessen künstlerisches Schaffen in einem tiefgründigen Porträt einfängt. Daneben werden regelmäßig Ausstellungen und Begleitprogramme angeboten, die den Filmkontext erweitern – etwa die Ausstellung *„Schurken & Helden“*, die zeigt, wie Zeichentrickfiguren im Zweiten Weltkrieg als moralische Gegenentwürfe zu den Nazis fungierten. Diese Veranstaltungen machen die Filmfabrik zu einem Ort, an dem Geschichte und Unterhaltung nahtlos verschmelzen.

Die Filmfabrik setzt auf Barrierefreiheit und richtet sich mit rollstuhlgerechten Sitzplätzen, einem zugänglichen Eingang sowie einem barrierefreien Sanitärbereich an ein breites Publikum. Das Haus spricht damit nicht nur Filmfans an, sondern schafft auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eine inklusive Kinounterhaltung. Neben den klassischen Vorführungen bietet die Filmfabrik zudem ein lebendiges Gemeinschaftsgefühl: Der Verein fördert durch seine Veranstaltungen den Austausch zwischen Filmemachern, Künstlern und Publikum – sei es durch Diskussionen nach den Vorführungen oder durch Kooperationen mit lokalen Initiativen.

Wer sich für ungewöhnliche Filmgeschichten interessiert, findet in der Filmfabrik ein Programm, das von animierten Musikfilmen bis zu dramatischen Biografien reicht. Ein Beispiel ist der Animationsfilm von Ralph Bakshi, der in einer einzigen, fast einstündigen Sequenz fast ein Jahrhundert amerikanischer Unterhaltungsmusik verdichtet. Solche Projekte unterstreichen den Anspruch des Vereins, Film als künstlerisches Medium zu feiern – mal unterhaltsam, mal provokant, immer aber mit einem Augenzwinkern zur Geschichte der Leinwand. Die Filmfabrik ist damit nicht nur ein Kino, sondern ein Ort, an dem Filmgeschichte lebendig wird.

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