Kirche/Kloster

Comboni-Missionare

Scharrerstraße 32, 90552 Nürnberg

Highlights

  • Die Comboni-Missionare betreiben seit 1999 in Nürnberg ein internationales Wohnkonzept in der Sielstraße mit über 40 multireligiösen Wohneinheiten.
  • 1979 wurde die deutschsprachige Provinz der Comboni-Missionare (DSP) mit Sitz in Deutschland offiziell errichtet.
  • Das Nürnberger Haus der Comboni-Missionare wurde nach einer Grundsanierung als Residenz für Missionare und Laien ausgebaut.

Tipps

  • Die Comboni-Residenz in Nürnberg verfügt über eine Dachterrasse, die für Besuche bei Schwester Mariolina Cattaneo genutzt werden kann.
  • Ein barrierefreier Zugang ermöglicht den Besuch der Räumlichkeiten für alle Gäste, unabhängig von körperlichen Einschränkungen.
  • Geistliche Begleitung wird nach vorheriger Absprache in den Räumlichkeiten der Hausgemeinschaft in Nürnberg angeboten.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Comboni-Missionare Nürnberg: Sakrale Ausflugsziele

Die Comboni-Missionare in Nürnberg sind ein lebendiges Zeugnis des missionarischen Erbes des italienischen Priesters Daniel Comboni, dessen Vision die Wiedergeburt Afrikas prägte. Die deutschsprachige Provinz der Kongregation, gegründet 1979, verbindet seit Jahrzehnten spirituelle Tradition mit globaler Verantwortung. Ihr Wirken in Nürnberg ist tief mit der Geschichte der Comboni-Bewegung verbunden, die bereits 1920 mit dem ersten deutschen Haus in Schrezheim bei Ellwangen begann.

Das heutige Zentrum in Nürnberg entstand 1999 als multireligiöses Wohn- und Begegnungshaus in der Sielstraße. Hier leben heute über 40 Menschen in einer internationalen Gemeinschaft, die sich dem Dialog zwischen Kulturen und Religionen verschrieben hat. Die Residenz dient als Ort der geistlichen Begleitung, des Austauschs und der Vorbereitung auf missionarische Aufgaben – nicht nur für Ordensmitglieder, sondern auch für Laien, die sich in der „MaZ“-Initiative (Missionsarbeit und Zusammenarbeit) engagieren.

Besonders prägend ist die Verbindung zur Mission in Afrika, wie sie auch Schwester Mariolina Cattaneo verkörpert, die nach Jahrzehnten in der Demokratischen Republik Kongo nun in Nürnberg wirkt. Ihr Beispiel zeigt, wie das Erbe Combonis bis heute lebendig bleibt: durch Bildung, Seelsorge und die Begleitung von Menschen, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen. Das Haus in Nürnberg ist dabei nicht nur ein Rückzugsort, sondern ein aktiver Knotenpunkt für globale Solidarität und interkulturellen Austausch.

Die Comboni-Missionare in Nürnberg stehen für eine Spiritualität, die Theorie und Praxis verbindet. Ob durch Seminare, Gesprächsangebote oder die Arbeit mit internationalen Gästen – hier wird Combonis Ruf nach „Gerechtigkeit für alle“ konkret gelebt. Das Haus ist ein Ort der Stille, aber auch der Begegnung, der zeigt, wie Glauben und Engagement sich gegenseitig bereichern. Wer hier vorbeikommt, spürt die Energie einer Gemeinschaft, die sich für die Welt von morgen einsetzt.

Mit einem Google-Rating von 4,8 Sternen bestätigen Besucher die besondere Atmosphäre des Hauses: eine Mischung aus spiritueller Tiefe, offener Gastfreundschaft und dem Bewusstsein, Teil eines größeren Netzwerks zu sein. Die Comboni-Missionare in Nürnberg sind damit nicht nur ein sakrales Zentrum, sondern ein Ort, der zum Nachdenken und Mitmachen einlädt – für alle, die sich für eine Welt in Solidarität begeistern.

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