Haus des Spiels
Highlights
- Ein historisches Patrizierhaus (seit 1600) beherbergt seit 2013 das Spielearchiv und kulturelle Ausstellungen.
- Denkmalschutz seit 1998: Das 17. Jahrhundert-Gebäude verbindet Spielkultur mit Nürnberger Geschichte.
Tipps
- Die historische Architektur des Pellerhauses bietet Einblicke in die Baugeschichte des 17. Jahrhunderts und wird durch den Denkmalschutz seit 1998 bewahrt.
- Der Besuch der Ausstellung ermöglicht die Entdeckung von über 20.000 Gesellschaftsspielen aus dem Deutschen Spielearchiv mit Fokus auf historische und moderne Spielkulturen.
- Ein Besuch am Freitag ermöglicht die Teilnahme an geführten Rundgängen, die die Verbindung von Spielgeschichte und dem historischen Gebäude thematisieren.
Eigenschaften
Kulturzentrum Haus des Spiels Nürnberg
Das Haus des Spiels in Nürnberg ist ein lebendiges Kulturzentrum, das die faszinierende Welt der Spiele in einem historischen Gebäude vereint. Gehüllt in die Mauern des ehemaligen Pellerhauses, eines denkmalgeschützten Anwesens aus dem 17. Jahrhundert, bietet es Spielbegeisterten einen einzigartigen Raum für Entdeckung und Inspiration. Ursprünglich 1600 von dem Kaufmann Martin Peller erworben, diente das Gebäude über die Jahrhunderte verschiedenen Zwecken – von einem Patrizierhaus bis hin zur Heimat des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek. Heute beherbergt es das Deutsche Spielearchiv Nürnberg, eine der bedeutendsten Sammlungen von Gesellschaftsspielen in Deutschland.
Die Sammlung umfasst über 20.000 Spiele, die von historischen Klassikern bis zu modernen Kreationen reichen. Das Haus des Spiels ist damit nicht nur ein Archiv, sondern ein lebendiges Kulturzentrum, das Spiele als universelle Sprache begreift – jenseits von Sprache und Kultur. Regelmäßige Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen laden Besucher ein, die Vielfalt der Spielkultur zu erkunden. Ob als Inspiration für Spieleentwickler, als historischer Einblick in die Entwicklung von Brettspielen oder als kreativer Ort für Spieleliebhaber: Das Haus des Spiels verbindet Tradition mit moderner Spielkultur.
Das Gebäude selbst ist ein Stück Nürnberger Geschichte. Ursprünglich im Besitz der Patrizierfamilie Groland, wurde es später von der Stadt für öffentliche Zwecke genutzt. Nach dem Auszug der Stadtbibliothek 2013 übernahm der Verbund der Museen der Stadt Nürnberg die Verwaltung, um das Pellerhaus als Ort der spielerischen Bildung und des kulturellen Austauschs zu etablieren. Die denkmalgeschützte Fassade und der historische Charme des Hauses schaffen eine besondere Atmosphäre, die sich ideal mit der dynamischen Spielszene verbindet.
Besucher können sich hier nicht nur über die Geschichte der Spiele informieren, sondern auch selbst aktiv werden. Ob durch die Entdeckung seltener Spiele aus dem Archiv, durch Workshops oder durch die Teilnahme an thematischen Ausstellungen – das Haus des Spiels ist ein Ort, der Neugier weckt und zum Mitmachen einlädt. Als Teil des kulturellen Lebens Nürnbergs verbindet es die Stadt mit ihrer spielerischen Tradition und öffnet sie für neue Perspektiven.
Das Haus des Spiels ist damit mehr als nur ein Museum oder eine Bibliothek: Es ist ein Ort der Begegnung, der Kreativität und des gemeinsamen Erlebens. Wer sich für die Kunst des Spielens begeistert, findet hier einen Ort, der Geschichte, Kultur und moderne Spielideen vereint – und das alles in einem der schönsten historischen Gebäude Nürnbergs.