Denkmal/Gedenkstätte

Tritonbrunnen

90331 Sozialgericht Nürnberg

Highlights

  • Der Tritonbrunnen in Nürnberg wurde 1687 erbaut und stammt von Johann Leonhard Bromig II.
  • Die zentrale Tritonstatue hält eine Schale, aus der Wasser in das Becken läuft.
  • Nach Kriegszerstörung wurde der Brunnen 1953 mit einer rekonstruierten Tritonfigur wiederhergestellt.

Tipps

  • In den Sommermonaten lohnt sich ein Besuch besonders für Fotos vor dem historischen Brunnen mit seiner lebensechten Tritonfigur.
  • Der Brunnen steht zentral auf dem Maxplatz, gut erreichbar und umgeben von Bäumen, die Schatten spenden.
  • Nach einem Spaziergang durch Nürnberg ist der Ort eine sehenswerte Station mit barockem Flair und Wasserlauf.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Tritonbrunnen

Der Tritonbrunnen zählt zu den bedeutenden historischen Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet von Nürnberg. Er steht im Zusammenhang mit dem Sozialgericht Nürnberg und präsentiert sich als kunstvolles Beispiel barocker Brunnenarchitektur. Das Bauwerk entstand nach Entwürfen von Johann Leonhard Bromig II., der auch die Umsetzung des Brunnens leitete. Auf einem dreistufigen Treppensockel ruht ein ausladendes Sandsteinbecken mit einem vierpassartigen Grundriss. In der Mitte des Beckens thront ein Mittelsockel, geschmückt mit vier Delfinköpfen, die das Wasser in das Becken leiten.

Im Zentrum des Beckens erhebt sich eine muschelförmige Struktur, auf der eine detailreich gearbeitete Tritonenstatue kniend ruht. Die Figur zeigt einen lebensnah gestalteten, muskulösen Männerkörper, dessen Arme eine Schale über dem Kopf halten. Aus dieser Schale steigt ein Wasserstrahl empor, bevor das Wasser über den Körper der Figur in das Becken darunter fließt. Die Darstellung vereint naturgetreue Formgebung mit barocker Symbolik und unterstreicht den künstlerischen Anspruch des Werkes.

Der ursprüngliche Zweck des Brunnens war die Verschönerung des Maxplatzes. In unmittelbarer Nähe befanden sich zwei kleinere Nebenbrunnen, die in muschelförmigen Becken auf einfachen Postamenten ruhten. Diese Anlagen verfügten über Fontänen, jedoch ohne figurenhaften Schmuck. Der Verbleib dieser Nebenbrunnen ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Im Zuge der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs erlitt der Tritonbrunnen schwere Schäden. Nach einem Wiederaufbauprozess in den 1950er Jahren, bei dem die zerstörte Tritonsfigur rekonstruiert wurde, erstrahlt der Brunnen heute wieder in seiner ursprünglichen Form.

Der Brunnen wird von Gästen als außergewöhnliches Kunstwerk wahrgenommen und gilt besonders in den Sommermonaten als beliebter Ort für Fotografien. Die Umgebung des Brunnens ist von zahlreichen Bäumen gesäumt, was zur ruhigen und ansprechenden Atmosphäre beiträgt. Mit einer Bewertung von 4,30 von 5 Sternen bei vier abgegebenen Bewertungen zeigt sich die öffentliche Wahrnehmung überwiegend positiv. Die kunstvolle Gestaltung sowie die historische Bedeutung machen den Tritonbrunnen zu einem bemerkenswerten Denkmal im Stadtgebiet.

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