Uhrensammlung Karl Gebhardt
Highlights
- Die Uhrensammlung Karl Gebhardt zählt zu den bedeutendsten Uhrenbeständen Deutschlands mit 3.000 Objekten.
- Exponate von Wanduhren bis zu Schweizer Taschenuhren zeigen 19.–21. Jahrhundert-Techniken in 11 Vitrinen.
- Die Sammlung dokumentiert 40 Jahre Sammeltätigkeit des Uhrenmeisters Gebhardt, gestartet durch seinen Großvater.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Ausstellung.
- Die Präsentation der Uhren beginnt direkt am Haupteingang und führt über mehrere Ebenen bis zum dritten Obergeschoss.
- Die 11 Vitrinen zeigen historische Zeitmesser von Wanduhren bis zu präzisen Taschenuhren aus verschiedenen Epochen und Regionen.
Eigenschaften
Uhrensammlung Nürnberg: Karl Gebhardt
Die Uhrensammlung Karl Gebhardt in Nürnberg zählt zu den bedeutendsten Privatsammlungen ihrer Art und unterstreicht die herausragende Bedeutung der fränkischen Stadt sowie Süddeutschlands für die Herstellung von Zeitmessern. Gegründet und über Jahrzehnte mit Leidenschaft gepflegt, bietet die Sammlung einen faszinierenden Einblick in die Vielfalt und Entwicklung der Uhrenkunst – von handgefertigten Wanduhren bis zu präzisen Taschenuhren.
Der Ursprung der Sammlung geht auf den Großvater des Namensgebers zurück, der bereits den Grundstein für diese einzigartige Kollektion legte. Karl Gebhardt selbst sammelte, reparierte und restaurierte über vierzig Jahre lang Zeitmesser in der Werkstatt des Uhren- und Juwelierhauses Gebhardt. Sein Engagement führte zu einer beeindruckenden Sammlung, die heute in der Nürnberger Akademie präsentiert wird. Besonders hervorzuheben ist eine Nachbildung einer Dosenuhr, die der Werkstatt des berühmten Nürnberger Uhrmachers Henlein zugeordnet wird.
Die Ausstellung erstreckt sich über mehrere Vitrinen und zeigt Exponate aus verschiedenen Epochen und Techniken. Von böhmischen Wanduhren über deutsche Skelettuhren des 19. Jahrhunderts bis hin zu filigranen Schweizer Taschenuhren spannt sich ein Bogen durch die Uhrengeschichte. Jede Vitrine erzählt eine eigene Geschichte und verdeutlicht die handwerkliche Meisterschaft vergangener Zeiten. Begleitend dazu steht eine umfassende Uhrenbibliothek der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie zur Verfügung, die Fachwissen und Literatur zu uhrmacherischen Themen sammelt und pflegt.
Mit einem Google-Rating von 4,4 Sternen aus über vierzig Bewertungen gilt die Sammlung als lohnenswertes Ziel für Kulturinteressierte und Technikbegeisterte. Der barrierefreie Zugang und die zentrale Lage nahe der Straßenbahnhaltestelle „Marientor“ (Linie 8) machen den Besuch besonders praktisch. Die Sammlung dokumentiert nicht nur ein Lebenswerk, sondern auch den Wandel von der traditionellen Taschenuhr zur modernen Armbanduhr – ein faszinierendes Stück regionaler und europäischer Handwerksgeschichte.