Flugplatz Saarmund EDCS
Highlights
- Der 20 km südwestlich von Berlin gelegene Flugplatz entstand in den 1920er Jahren als Segelfluggelände.
- Die Flugplatz-Betriebsgesellschaft Saarmund mbH betreibt das Gelände seit 1993.
- Das Areal wird ausschließlich für luftsportliche Zwecke genutzt und verfügt über rollstuhlgerechte Eingänge.
Tipps
- Ein rollstuhlgerechter Eingang ermöglicht einen barrierefreien Zugang zum Gelände.
- Die Anlage dient aufgrund einer kommunalen Auflage ausschließlich luftsportlichen Zwecken.
Eigenschaften
Ausflugserlebnis Flugplatz Saarmund in Nuthetal-Saarmund
Der Flugplatz Saarmund EDCS in Nuthetal-Saarmund ist ein bedeutender Standort für den Luftsport und ein attraktives Ziel für alle, die ein besonderes Ausflugserlebnis suchen. Als Flug- und Landeplatz bietet er eine interessante Mischung aus historischem Erbe und moderner Infrastruktur. Mit einer Google-Bewertung von 4,50 von 5 Sternen bei 31 Rezensionen wird der Platz von Besuchern und Sportlern gleichermaßen geschätzt.
Die Geschichte des Geländes reicht zurück bis in die 20er Jahre, als ein Segelfluggelände etwa 20 km südwestlich von Berlin entstand. Ein prägendes Element der Anlage war ursprünglich ein Hangar aus Holz, der vor dem Krieg errichtet wurde. Nachdem dieser nach dem Krieg abgebrannt war, wurde er in den Jahren 1956/57 durch ein massives Gebäude an derselben Stelle ersetzt, was die langfristige Entwicklung des Standorts markiert.
Ein wesentlicher Impuls für die heutige Gestaltung des Platzes ging von der im Juli 1990 gegründeten Luftsportvereinigung Milan Saarmund e.V. aus. In der Folge wurde 1993 von der Gemeinde Saarmund die Flugplatz-Betriebsgesellschaft Saarmund mbH (FBS) ins Leben gerufen, welche den Betrieb des Flugplatzes bis heute verantwortet. Die Treuhandanstalt übereignete das Gelände im Jahr 1994 kostenlos an die Gemeinde Saarmund, wobei die Auflage bestand, den Platz ausschließlich für luftsportliche Zwecke zu nutzen.
Die Anlage hat sich über die Zeit stetig erweitert. Insbesondere im südlichen Bereich des Flugplatzes wurden in den Jahren nach 1997 weitere Hallen für Flugzeuge und diverse Luftsportgeräte errichtet, um den Anforderungen des modernen Flugsports gerecht zu werden. Für Besucher ist zudem ein rollstuhlgerechter Eingang vorhanden, was die Zugänglichkeit des Geländes erhöht.