Museum

DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam

Max-Planck-Straße 17, 14469 Potsdam

Highlights

  • Das MINSK Kunsthaus entstand 1971–1977 als DDR-modernistisches Terrassenrestaurant mit belarussischem Folklore-Fokus und gehörte zum Brauhausberg-Ensemble.
  • Nach 2018 als Kunsthaus wiedereröffnet, zeigt es Werke von Oscar Murillo, Monet-Repliken und partizipative Projekte wie Murillos ‚The flooded garden‘.
  • Rollstuhlgerecht zugänglich mit Aufzug, Parkplatz und WC; Audioguide und Bridge Walk ergänzen die Ausstellungen mit Künstler:innen wie Hedwig Bollhagen und Dan Perjovschi.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang zum MINSK Kunsthaus ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt durch rollstuhlgerechte Wege und Aufzüge.
  • Die kostenlose App bietet einen Audioguide, der durch die Ausstellung führt und zusätzliche Kontexte zu den ausgestellten Werken bereitstellt.
  • Im Rahmen der aktuellen Ausstellung besteht die Möglichkeit, an partizipativen Gestaltungsprozessen teilzunehmen und gemeinsam künstlerische Werke zu schaffen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunsthaus Minsk in Potsdam – Kultur-Ausflug

Das DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam ist ein einzigartiges Kulturzentrum, das in einem historischen Gebäude der DDR-Ära neu belebt wurde. Erbaut zwischen 1971 und 1977 als Terrassenrestaurant „Minsk“ im modernistischen Stil der DDR, gehörte es einst zum Ensemble des Brauhausbergs mit Schwimmhalle, Brunnen und Folkloregaststätte. Nach der Wende und einem langen Leerstand wurde das Gebäude schließlich als Kunsthaus wiederaufgebaut und 2018 neu eröffnet.

Das MINSK verbindet Architekturgeschichte mit zeitgenössischer Kunst und bietet ein barrierefreies Erlebnis: Der rollstuhlgerechte Zugang, Parkplatz und WC machen das Gebäude für alle Besucher:innen zugänglich. Die Ausstellungen widmen sich aktuellen künstlerischen Positionen und fördern partizipative Formate. So lädt die aktuelle Ausstellung von Oscar Murillo nicht nur zu Werken wie „Surge“ oder „Scarred Spirits“ ein, sondern ermöglicht im Sommer auch die gemeinsame Gestaltung eines Gemeinschaftswerks – eine Hommage an Monets Gärten von Giverny.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung von Innen und Außen: Murillos Interventionen schaffen Durchlässigkeit zwischen Museum und Stadt, während Werke wie die Monets-Serie die Brücke zu klassischer Kunst schlagen. Der kostenlose Audioguide via App führt durch die Ausstellungen und ergänzt das Erlebnis mit Hintergrundinformationen zu Künstler:innen wie Hedwig Bollhagen oder Ruth Wolf Rehfeldt. Die Ausstellung wird von Anna Schneider und Daniel Milnes kuratiert und zeigt Murillos Auftragswerk „The flooded garden“ – inspiriert von der Tate Modern – in einer einzigartigen Präsentation.

Das MINSK ist mehr als ein Museum: Es ist ein Ort des Austauschs, der Geschichte und der Kreativität. Ob durch ortsspezifische Installationen, partizipative Projekte oder die Verbindung zu internationalen Kunstschauplätzen wie der Biennale di Venezia oder der High Line in New York – das Kunsthaus zeigt, wie Architektur und Kunst gemeinsam neue Perspektiven eröffnen. Ein Besuch lohnt sich für alle, die moderne Kunst in einem historischen Kontext erleben möchten.

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