Kirche/Kloster

ehemaliger Standort der Potsdamer Synagoge

Schloßstraße 8, 14467 Potsdam, Deutschland

Highlights

  • Das Synagogenzentrum Potsdam wurde 2024 nach über 15 Jahren Planung und Bau eingeweiht.
  • Es dient als Ort jüdischer Kultur, Religion und sozialer Begegnung in Potsdam.
  • Die Einrichtung entstand durch eine Kooperation zwischen der ZWST und dem Land Brandenburg.

Tipps

  • Bei Besuchen ist eine vorherige Anmeldung empfehlenswert, da Führungen nur nach Terminvereinbarung stattfinden.
  • Der Besuch der Synagoge, des Foyers und der Dachterrasse ist im Rahmen einer Führung möglich.
  • Kleine oder keine Taschen mitbringen, um die Sicherheitskontrolle zu beschleunigen.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über ehemaliger Standort der Potsdamer Synagoge

Der ehemalige Standort der Potsdamer Synagoge ist ein bedeutender kultureller und historischer Ort in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Hier befindet sich heute das moderne Synagogenzentrum, das 2024 feierlich eingeweiht wurde. Das neue Zentrum steht an gleicher Stelle, an der früher eine ältere Synagoge existierte, die im Laufe der Geschichte verschiedene Funktionen erfüllte und schließlich abgerissen wurde. Heute erinnert eine Gedenktafel an den historischen Bezug des Ortes zur jüdischen Gemeinde in Potsdam.

Das Synagogenzentrum selbst ist ein architektonisches Zeugnis zeitgenössischer Sakralbauten und vereint religiöse, kulturelle und soziale Funktionen unter einem Dach. Es entstand im Auftrag des Landes Brandenburg durch den Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen und wird von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. betreut. Die Planung stammt vom Architekten Jost Haberland und folgt sowohl modernen als auch traditionellen Synagogenbauprinzipien. Neben dem Gottesdientraum beherbergt das Gebäude ein Foyer, eine Dachterrasse sowie Räume für Bildungs- und Kulturveranstaltungen.

Das Zentrum dient nicht nur als religiöses Zuhause für verschiedene jüdische Gemeinden in Potsdam, darunter die Synagogengemeinde Potsdam, Adass Israel und Kehilat Israel, sondern auch als Ort der Begegnung und des interkulturellen Austauschs. Ziel ist es, sowohl Zugewanderten den Zugang zur jüdischen Gemeinschaft zu erleichtern als auch der einheimischen Bevölkerung einen Einblick in jüdisches Leben, Brauchtum und Ethik zu geben. Durch seine zentrale Lage und vielfältigen Angebote trägt das Synagogenzentrum maßgeblich zur sichtbaren Präsenz jüdischer Lebensweise in der Region bei.

Führungen durch das Synagogenzentrum sind nach vorheriger Anmeldung möglich und werden zu festen Zeiten angeboten. Besucher haben die Möglichkeit, die Synagoge, das Foyer und die Dachterrasse zu besichtigen. Aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen ist eine vorab erforderliche Registrierung mit personenbezogenen Daten notwendig. Die Besichtigung der Mikwe, des Ritualbeckens, ist aus datenschutz- und sicherheitsrelevanten Gründen nicht gestattet. Die Führungen bieten einen tiefen Einblick in das Leben und die Traditionen der jüdischen Gemeinde und verdeutlichen den Wandel des Ortes vom ehemaligen Standort einer Synagoge zum modernen kulturellen Zentrum.

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