St. Josefskapelle
Highlights
- Die St. Josefs-Kapelle in Potsdam wurde am 21. Juni 1877 eingeweiht und steht allen Menschen offen.
- Sie dient als Ort der Besinnung, Kraft und Begegnung in christlicher Tradition.
- In der Kapelle finden regelmäßig Gottesdienste, Andachten und Heilige Messen statt.
Tipps
- Die St. Josefs-Kapelle in Potsdam ist täglich geöffnet und bietet einen ruhigen Ort für Besinnung und Gebet im Krankenhausgelände.
- Regelmäßige Gottesdienste finden dienstags um 15.30 Uhr, sonntags um 17.00 Uhr sowie jeden dritten Samstag um 15.00 Uhr statt.
- Der Eingang zur Kapelle ist barrierefrei und befindet sich im Alexianer St. Josefs-Krankenhaus, Allee nach Sanssouci 7.
Eigenschaften
Über St. Josefskapelle
Die St. Josefskapelle in Potsdam ist ein sakraler Ort in der brandenburgischen Landeshauptstadt und steht seit ihrer Einweihung im Jahr 1877 als Zeugnis katholischer Tradition und christlicher Spiritualität. Errichtet nach Plänen des Hofbaumeisters Ernst Petzholtz, zählt die Kapelle heute zu den bedeutenden Kultur- und Glaubensorten der Region. Ursprünglich im Zusammenhang mit einem Waisenhaus entstanden, dient sie heute als Ort der Ruhe, des Gebets und der Begegnung – offen für Menschen aller Konfessionen und Weltanschauungen.
Die Kapelle befindet sich auf dem Gelände des Alexianer St. Josefs-Krankenhauses und ist täglich zu bestimmten Zeiten zugänglich. Sie bietet Raum für Andachten, Gottesdienste und ökumenische Feiern, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenhauses sowie verschiedenen Glaubensgemeinschaften wahrgenommen werden. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählen unter anderem Heilige Messen unterschiedlicher Riten sowie besondere Gedenkgottesdienste, darunter der ökumenische Gottesdienst zum Hochfest des hl. Josef.
Ein besonderes Merkmal der St. Josefskapelle ist die überlebensgroße Josephsfigur, die in einer Nische über dem Eingangsbereich aufgestellt ist. In das Postament ist die Inschrift „Heiliger Joseph bitte für es“ eingelassen, die den Schutzpatron der Kapelle ehrt. Die Architektur des Gebäudes mit Glockenturm präsentiert sich als harmonisches Beispiel sakraler Baukunst des späten 19. Jahrhunderts und ist bis heute nahezu unverändert erhalten.
Die Kapelle ist nicht nur ein spiritueller Anker für die Krankenhausgemeinschaft, sondern auch ein Raum der Stille und des Trostes für Besucherinnen und Besucher in schwierigen Lebenslagen. Die Seelsorgeteams – katholisch und evangelisch – stehen für Gespräche, Segen und seelsorgerliche Begleitung zur Verfügung. Neben dem Krankenhausgelände befinden sich in unmittelbarer Nähe weitere kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten, darunter die Allee nach Sanssouci, die den direkten räumlichen Bezug zur nahegelegenen Parklandschaft und barocken Kulturlandschaft von Sanssouci unterstreicht.