Denkmal/Gedenkstätte

Deutschlandhaus

Theodor-Heuss-Platz 7, 14052 Berlin

Highlights

  • Es befand sich ursprünglich im Europahaus-Komplex und wurde nach Kriegsschäden in den 1960er Jahren saniert.
  • Gegenüber dem ehemaligen Anhalter Bahnhof war es ein kulturelles Zentrum mit Cafés, Kinos und Tanzlokalen.

Tipps

  • Das Deutschlandhaus in Berlin-Westend ist ein denkmalgeschütztes Gebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit, erbaut zwischen 1928 und 1931.
  • Heute beherbergt es Büros und Einzelhandel, früher war es Standort wichtiger Medieninstitutionen wie der Deutschen Welle.
  • Direkt am Theodor-Heuss-Platz gelegen, eignet es sich gut für Besuche in Kombination mit anderen Sehenswürdigkeiten der Nähe.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Denkmal Berlin Deutschlandhaus

Das Deutschlandhaus in Berlin steht an einer geschichtsträchtigen Ecke im Ortsteil Kreuzberg, direkt am Askanischen Platz, wo einst das pulsierende Leben rund um den Anhalter Bahnhof bestimmte. Es ist Teil des 1931 fertiggestellten Gebäudekomplexes Europahaus, der im Stil der Neuen Sachlichkeit entstand und damals Cafés, Tanzlokale und Lichtspieltheater beherbergte. Heute zählt das viergeschossige Flachdachbauwerk mit seiner markanten Fassade aus rotem Naturstein zu den denkmalgeschützten Bauten der Stadt.

Nach Kriegszerstörungen und umfangreichen Sanierungen in den 1960er Jahren wurde das Gebäude zunächst als kulturelles Zentrum für ostdeutsche Landsmannschaften genutzt. Seit 2021 beherbergt es das Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, das in einem modernen Umbau des historischen Bestands untergebracht ist. Die Architekten Bernhard und Stefan Marte aus Österreich gestalteten diesen Kontrast zwischen erhaltener Bausubstanz und zeitgenössischem Museumskörper.

Das Deutschlandhaus war über Jahrzehnte ein wichtiger Anlaufpunkt für Vertriebene und später für Flüchtlinge aus der DDR. Seine Funktion wandelte sich im Laufe der Zeit mehrfach – von Kulturzentrum zu Medienstandort, darunter unter anderem die Deutsche Kinemathek und die Deutsche Welle. Die Gedenktafel an der Fassade erinnert noch heute an seine Baugeschichte und die maßgeblichen Akteure seiner Entstehung.

Heute dient das Gebäude neben seinen kulturellen Einrichtungen auch als Büroflächenvermietung und repräsentiert damit eine gelungene Verbindung von Geschichte, Architektur und moderner Nutzung. Besucher loben nicht nur die informative Ausstellung im Dokumentationszentrum, sondern auch die künstlerischen Elemente im Außenbereich, darunter die auffälligen Bären-Skulpturen, die für Berlin stehen.

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Häufige Fragen zu Deutschlandhaus

Was ist das Deutschlandhaus in Berlin?
Das Deutschlandhaus in Berlin ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Kreuzberg, das 1926–1931 im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaut wurde. Heute beherbergt es ein Dokumentationszentrum zur Flucht und Vertreibung. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wo befindet sich das Deutschlandhaus in Berlin?
Das Deutschlandhaus steht an der Ecke Stresemannstraße 90 und Anhalter Straße 20 im Berliner Ortsteil Kreuzberg, nahe dem Askanischen Platz. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Funktion hat das Deutschlandhaus heute?
Seit 2021 ist das Deutschlandhaus Sitz des Dokumentationszentrums der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung und dient der Aufarbeitung dieser Themen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wer hat das Deutschlandhaus entworfen?
Das Gebäude wurde vom Architekturbüro Bielenberg & Moser entworfen, später betreut von Josef Moser und Otto Firle. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia