St. Maria Magdalena
Highlights
- Die katholische Filialkirche St. Maria Magdalena befindet sich in Hagenstetten, einem Ortsteil von Oberdolling im Landkreis Eichstätt.
- Der gotische Turm wurde in der Barockzeit erhöht, das Langhaus in der Barockzeit erbaut und später erweitert.
- Bemerkenswert sind die beiden Holzplastiken des Altars: der hl. Johannes der Evangelist und die hl. Maria Magdalena aus dem 16. Jahrhundert.
Tipps
- Die gotische Chorturmkirche mit barockem Turm und Langhaus ist sehenswert.
- Zwei Holzplastiken um 1500 zeigen den hl. Johannes und die hl. Maria Magdalena.
- Kirche in Hagenstetten ist Teil der Gemeinde Oberdolling im Landkreis Eichstätt.
Eigenschaften
Über St. Maria Magdalena
Die katholische Filialkirche St. Maria Magdalena befindet sich in Hagenstetten, einem Ortsteil der Gemeinde Oberdolling im Landkreis Eichstätt in Bayern. Die Kirche ist ein sakraler Ort von regionaler Bedeutung und zeugt von einer langen baukünstlerischen und religiösen Tradition in der Region.
Architektonisch gehört die Kirche zum Typus der Chorturmkirchen. Der Turm weist gotische Elemente auf, die im Laufe der Barockzeit ergänzt und erhöht wurden. Das Langhaus wurde in der Barockzeit erbaut und erfuhr gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine Erweiterung. Diese zeitliche Schichtung spiegelt sich auch in der Ausstattung wider.
Besonders erwähnenswert sind die beiden Holzplastiken des Hochaltars, die den hl. Johannes Evangelist und die hl. Maria Magdalena darstellen. Beide Figuren entstanden um das Jahr 1500 und gehören zu den bemerkenswerten spätgotischen Zeugnissen der Kirchenausstattung in der Region. Sie prägen das Bild des Innenraums und verdeutlichen den kunsthistorischen Wert des Gebäudes.
Die Kirche steht unter der Pflege der katholischen Kirche und wird als Kulturdenkmal im Rahmen der Denkmalpflege erfasst. Ihre Darstellung in der Publikation „Die Kunstdenkmäler von Bayern“ unterstreicht ihre Bedeutung im Kontext der baugeschichtlichen und kunsthistorischen Entwicklung Oberbayerns. Die Erwähnung in der umfangreichen Dokumentation der Kunstdenkmäler des Bezirks unterstreicht ihren kulturhistorischen Stellenwert.
Die St. Maria Magdalena in Oberdolling ist ein Ort, der sowohl für seine architektonische Struktur als auch für seine kunstvolle Innenausstattung von Interesse ist. Sie vermittelt einen Einblick in die religiöse und künstlerische Entwicklung der Region und lädt zur Betrachtung und Besinnung ein.