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Halde Haniel
Highlights
- Die Halde Haniel ist eine der höchsten Bergehalden des Ruhrgebiets und bietet einen Panoramablick auf das ehemalige Bergwerk Prosper-Haniel.
- Die Kunstinstallation „Totems“ aus Eisenbahnschwellen symbolisiert die Verbindung von Industrie und Natur auf dem Gelände der Halde.
Tipps
- Bei nassem Wetter kann der Weg matschig werden, besonders auf bestimmten Routen.
- Der Ausblick ist bei klarem Wetter besonders eindrucksvoll und lohnt sich bis zum Gipfel.
- Auf dem Gelände befinden sich künstlerisch gestaltete Bahnschwellen, die sich zum Fotografieren eignen.
Eigenschaften
Naturerlebnis Halde Haniel in Oberhausen entdecken
Die Halde Haniel in Oberhausen ist eine eindrucksvolle Bergehalde und ein markantes Zeugnis der industriellen Geschichte des Ruhrgebiets. Mit einer Gipfelhöhe von 184 Metern über Normalnull zählt sie zu den höchsten Bergehalden der Region. Gelegen im Stadtteil Königshardt, erstreckt sich das Gelände auf einer Fläche von über 109 Hektar und wurde durch Abraummaterial der ehemaligen Steinkohlezechen Prosper-Haniel und Osterfeld aufgeschüttet. Die Halde besteht aus zwei Spiralen und ist Teil der Route der Industriekultur, die den technischen und kulturellen Wandel der Region dokumentiert. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Stadt Bottrop, mit der die Halde über Wege und Brücken verbunden ist. Auf dem Plateau der südlichen Spirale wurde 1992 das Gipfelkreuz errichtet, das eng mit der Bergmannstradition verbunden ist. Anlässlich des Besuchs von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1987 fand eine bedeutende Veranstaltung im Bergbau statt, die symbolische Bezüge zur Bergmannskultur aufwies. Das Gipfelkreuz wurde von Bergwerksauszubildenden gefertigt und später vom Bischof Franz Hengsbach gesegnet. Der Kreuzweg mit insgesamt 15 Stationen beginnt am Kleekamp und führt entlang typischer Bergbaumaschinen und Geräte. Gestaltet wurde er von Tisa von der Schulenburg und Adolf Radecki und 1995 durch Bischof Hubert Luthe eingeweiht. Jährlich finden hier karfreitags Prozessionen statt, die den geistigen und kulturellen Wert des Ortes sichtbar machen. Kunst spielt auf der Halde Haniel eine besondere Rolle. 2002 entstand mit der Installation „Totems“ des baskischen Künstlers Agustín Ibarrola eine eindrucksvolle Verbindung von Industrie und Natur. Aus über hundert Eisenbahnschwellen errichtet, symbolisiert das Kunstwerk die scheinbaren Gegensätze beider Welten. Die Installation, auch Windkamm genannt, befindet sich am Rand einer sichelförmigen Anhöhe und markiert heute einen der Höhepunkte des Geländes. Diese künstlerische Auseinandersetzung mit der industriellen Vergangenheit unterstreicht den kulturellen Reichtum des Ortes. Die Halde Haniel lädt Besucher*innen zu Wanderungen und Ausflügen in die Natur ein und bietet zugleich Einblicke in die Bergbaukultur der Region. Wanderwege führen über das Gelände und ermöglichen sowohl entspannte Spaziergänge als auch sportliche Herausforderungen mit lohnenden Ausblicken. Im Norden schließt sich die Halde Schöttelheide an, wodurch ein zusammenhängendes Natur- und Erlebnisgebiet entsteht. Die Halde ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein Denkmal für die Arbeit der Bergleute und die industrielle Geschichte Nordrhein-Westfalens.
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Häufige Fragen zu Halde Haniel
Wo befindet sich die Halde Haniel?
Quelle: wikipedia
Wann ist die Halde Haniel wieder uneingeschränkt zugänglich?
Quelle: wikipedia
Was ist der Kreuzweg auf der Halde Haniel?
Quelle: website
Welche Höhe erreicht die Halde Haniel?
Quelle: wikipedia