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Marienkapelle
Highlights
- Die Marienkapelle in Gerstruben wurde im 17. Jahrhundert erbaut und ist ein barockes Sakralgebäude mit Altar aus dem frühen 18. Jahrhundert.
- Eine Glocke der Kapelle wurde 1917 während des Ersten Weltkriegs für Kriegszwecke abgebaut.
- 1941 wurde die Kapelle durch eine Lawine beschädigt.
Tipps
- Die Marienkapelle in Gerstruben wurde im 17. Jahrhundert als Pestkapelle erbaut und ist ein historisches Denkmal.
- Der kleine Weiler Gerstruben liegt idyllisch am Beginn des Dietersbachtals, umgeben von alten Häusern und Berggasthof.
- Im nahen Jakobe-Haus befindet sich ein Museum, das samstags in der Saison geöffnet ist.
Eigenschaften
Eine Kapelle mit Aussicht in Oberstdorf entdecken
Die Marienkapelle in Oberstdorf steht inmitten des ehemaligen Bergbauerndorfes Gerstruben, das heute zu den historischen Baudenkmälern im Landkreis Oberallgäu gehört. Diese Kapelle ist nicht nur ein sakraler Ort, sondern auch ein stimmungsvolles Zeugnis vergangener Epochen und einer einst blühenden Bergbauernsiedlung, die auf über 800 Jahre alte Geschichte zurückblickt. Mit einer Bewertung von 4,8 von 5 Sternen zählt sie zu den besonders geschätzten Kulturzielen in der Region. Gerstruben liegt am Beginn des Dietersbachtals und war einst ein kleiner, ganzjährig bewohnter Weiler mit elf Gehöften. Heute sind nur noch fünf historische Holzhäuser sowie die Marienkapelle erhalten. Die genaue Entstehungszeit der Kapelle ist nicht eindeutig belegt, doch sie ist eng mit der Geschichte der Siedlung verbunden. Ihr barocker Altar stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und unterstreicht den kulturellen Wert des Gebäudes. Besonders sehenswert ist zudem die Glocke, die 1917 während des Ersten Weltkriegs für Kriegszwecke entwendet, später aber wieder eingebaut wurde. Die Marienkapelle ist Teil der historischen und kulturellen Entwicklung des Weilers Gerstruben. Neben der Kapelle beherbergt das sogenannte „Jakobe-Haus“ ein kleines Museum, das saisonal geöffnet ist und Einblicke in das bäuerliche Leben vergangener Jahrhunderte gibt. Der Erhalt des Weilers wird durch verschiedene Initiativen unterstützt, unter anderem durch den „Oberstdorfer Verein der ehemaligen Rechtler“, der sich seit 1953 um den Erhalt der Bauten kümmert. Auch eine historische Sägemühle aus dem Jahr 1846 wurde durch den Verein restauriert und trägt zur besonderen Atmosphäre des Ortes bei. Ein Besuch der Marienkapelle bietet nicht nur die Gelegenheit zur Besinnung, sondern auch zur Auseinandersetzung mit regionaler Geschichte. Die Lage des Weilers auf rund 1.155 Metern über Normalnull macht ihn zu einem der höchstgelegenen Orte Deutschlands und verleiht dem Ort eine ganz besondere Stimmung. Die Kapelle ist somit nicht nur ein sakraler Ort, sondern auch ein kulturelles Kleinod, das die Besucher zum Verweilen und Innehalten einlädt.
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Häufige Fragen zu Marienkapelle
Wann wurde die Marienkapelle in Gerstruben erbaut?
Quelle: wikipedia
Was geschah mit der Glocke der Marienkapelle während des Ersten Weltkriegs?
Quelle: wikipedia
Welche Schäden erlitt die Marienkapelle durch eine Lawine?
Quelle: wikipedia