Schaftkreuz von 1621
Highlights
- Das Sakramentshaus, datiert auf 1621, zählt zu den kunsthistorischen Highlights der Kirche und zeigt barocke Gestaltungselemente.
- Die Sakristei befindet sich im Erdgeschoss des romanischen Turmes, der als Chorturm der alten Kapelle diente.
Tipps
- Besucher der Kath. Filialkirche St. Paulus und St. Maria Magdalena in Schoden finden den historischen Kirchturm aus dem 19. Jahrhundert, der als Sakristei genutzt wird.
- Der Weinort Schoden liegt in einer malerischen Landschaft entlang der Saar und ist bekannt für seine Spitzenlagen im Weinbau.
- Interessierte können sich über die Ortsgemeinde Schoden vor Ort oder per Kontaktformular über Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten informieren.
Eigenschaften
Über Schaftkreuz von 1621
Das Schaftkreuz von 1621 in Schoden ist ein bedeutendes Kulturdenkmal im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Es zählt zu den wenigen erhaltenen Schaftkreuzen der Region und zeugt von der religiösen und künstlerischen Tradition des frühen 17. Jahrhunderts. Die historische Sehenswürdigkeit steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Ortsgemeinde Schoden, die seit dem Mittelalter durch klösterlichen Weinbau und kirchliche Prägung geprägt ist.
Das Kreuz selbst besteht aus einem steinernen Schaft, auf dem ein ausladendes, kunstvoll geschnitztes Kreuz samt Korpus angebracht ist. Es verkörpert den Typus der sogenannten Schaftkreuze, die besonders im Trierer Raum und im angrenzenden Rheinland verbreitet waren. Diese Denkmäler dienten sowohl der religiösen Erinnerung als auch der Wegweisung und Platzbestimmung innerhalb der Gemeinden. Das Schaftkreuz von 1621 ist ein Beispiel für die spätgotische bis frühe barocke Holz- und Steinplastik der Region.
Der Standort des Denkmals in Schoden unterstreicht dessen Bedeutung im Kontext der örtlichen Sakralbauten. In unmittelbarer Nähe befindet sich die katholische Filialkirche St. Paulus und St. Maria Magdalena, deren Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Diese Kirche verbindet romanische und klassizistische Bauelemente und beherbergt unter anderem einen romanischen Turm, der als Sakristei in den Neubau von 1842 integriert wurde. Die enge räumliche und kulturelle Verknüpfung zwischen Kirche und Kreuz verdeutlicht die zentrale Rolle der christlichen Ikonographie im Dorfkern von Schoden.
Das Schaftkreuz genießt bei Besucherinnen und Besuchern ein hohes Ansehen, wie die Bewertungen in digitalen Portalen zeigen. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 von 5 Sternen bei über 100 Bewertungen wird die historische Qualität und der Erhaltungszustand des Denkmals gewürdigt. Die Pflege solcher Kulturdenkmäler obliegt in der Regel der zuständigen Denkmalbehörde des Landkreises sowie der Ortsgemeinde, die sich für den Erhalt des kulturellen Erbes engagiert.
Die Gemeinde Schoden liegt idyllisch in einem Flußbogen der Saar und ist bekannt für seine Weinlagen wie den „Schodener Saarfeilser Marienberg“ und den „Schodener Herrenberg“. Diese landschaftliche und kulturelle Verortung unterstreicht den Reiz des Ortes für Kultur- und Naturinteressierte. Das Schaftkreuz von 1621 bildet dabei einen zentralen Anhaltspunkt der regionalen Denkmalpflege die historische Bausubstanz und die religiöse Tradition vor Ort wahrzunehmen.