Kirche/Kloster

Evangelische Gemeinschaft Friedenau

Friedrich-Wilhelm-Platz 7, 12161 Berlin-Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Highlights

  • Evangelische Gemeinschaft Friedenau entstand 1897 aus zwei Vorläufergemeinden und gehört seit 1950 zum Gemeinschaftswerk Berlin-Brandenburg.
  • Die Gemeinde nutzte bis 1995 den Paul-Gerhardt-Saal in Schöneberg, bevor sie eigene Räume in Friedenau einweihte.
  • Seit 1995 befindet sich die Gemeinde in umgebauten Räumen in der Rembrandtstraße 4, mit Gemeindesaal und Foyer.

Tipps

  • Die barrierefreien Toiletten ermöglichen einen komfortablen Aufenthalt für alle Besucher.
  • Der Gemeindesaal bietet ausreichend Sitzplätze und eine zentrale Lage für Veranstaltungen und Gottesdienste.
  • Die historischen Wurzeln der Gemeinschaft finden sich in der langjährigen Verbindung zur Marburger Blättermission und dem Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Evangelische Gemeinschaft Friedenau – Sakrale Kultur in Tempelhof-Schöneberg

Ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1897 zurück, als die erste Gemeinschaft in der Goßlerstraße gegründet wurde. Später schlossen sich weitere Gruppen an, darunter die Christliche Gemeinschaft St. Michael, die seit 1950 dem Gemeinschaftswerk Berlin-Brandenburg (GWBB) angehörte. Beide Strömungen prägten den spirituellen Kern der heutigen Gemeinde, die sich durch ein offenes Miteinander und eine tiefe Verbundenheit mit der Region auszeichnet.

Die Geschichte der Gemeinschaft ist eng mit dem südwestlichen Schöneberg verbunden – einem Gebiet, das heute oft als Teil von Friedenau wahrgenommen wird. Nach verschiedenen Stationen, darunter eine Zeit in der Rembrandtstraße, fand die Gruppe 1995 ihren heutigen Standort. Durch einen Umbau aus drei Wohnräumen entstand ein helles Foyer und ein repräsentativer Gemeindesaal, der seitdem als zentraler Treffpunkt dient. Die Architektur spiegelt den Wandel von bescheidenen Anfängen zu einem modernen Gemeindezentrum wider, das sowohl für Gottesdienste als auch für soziale Veranstaltungen genutzt wird.

Seit ihrer Neugründung hat die Gemeinschaft unter der Leitung von Persönlichkeiten wie Eduard Graf von Pückler (bis 1924) und späteren Pastoren wie Horst Weinmann oder Armin Bräuning (seit 2014) eine Brücke zwischen Tradition und Gegenwart geschlagen. Die enge Verbindung zur Marburger Blättermission – heute Stiftung Marburger Medien – unterstreicht zudem den diakonischen Auftrag, der bis heute lebendig ist. Ehrenamtliche und engagierte Mitglieder tragen maßgeblich dazu bei, dass die Räume nicht nur als Gottesdienstraum, sondern auch als Ort der Begegnung und des Austauschs dienen.

Mit einem Google-Rating von 5,0 Sternen (basierend auf über 20 Bewertungen) gilt die Evangelische Gemeinschaft Friedenau als ein Ort der Geborgenheit und des aktiven Glaubenslebens. Die Gemeinde bietet nicht nur regelmäßige Gottesdienste, sondern auch Bildungsangebote, Gemeinschaftsaktivitäten und Unterstützung für benachbarte Initiativen. Die Nähe zu anderen sakralen und gemeinnützigen Einrichtungen in Tempelhof-Schöneberg – wie der evangelischen Kirchengemeinde zum Guten Hirten – schafft ein Netzwerk des Austauschs und der Solidarität.

Wer die Evangelische Gemeinschaft Friedenau besucht, findet hier eine Atmosphäre, die von Offenheit und Respekt geprägt ist. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei gestaltet und laden zum Verweilen ein – sei es für spirituelle Impulse, Gespräche oder gemeinsame Projekte. Die Geschichte der Gemeinde, ihre Wurzeln in der Berliner Diaspora und ihr Blick nach vorne machen sie zu einem besonderen Ort im kulturellen und sozialen Gefüge des Bezirks.

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