Galerie

GRIESBACH Art

Kurfürstenstraße 114, 10787 Berlin-Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Highlights

  • Griesbach Art kuratiert zeitgenössische Kunst mit Fokus auf internationale Ausstellungen wie ‚Escala | Zwischenhalt‘ mit mexikanischer Botschaft.
  • Die Galerie zeigt Werke in historischen Räumen wie den Goerz-Höfen oder dem Sarotti-Schmelzwerk und verbindet Kunst mit ungewöhnlichen Locations.
  • Sammlungen wie die Portalakis Collection (Athen) oder die Stadtwerke Herne besitzen Werke der präsentierten Künstler:innen, darunter Malerinnen mit mittelalterlichem Stil.

Tipps

  • Werke der präsentierten Künstler zeigen oft eine Verbindung zu mittelalterlichen Maltechniken, erkennbar an detaillierter Inszenierung und feingliedriger Ausführung.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstgalerie Griebach Art in Berlin-Tempelhof-Schöneberg

In Berlin-Tempelhof-Schöneberg hat sich die Kunstgalerie GRIESBACH Art als ungewöhnlicher Ort für zeitgenössische und experimentelle Ausstellungen etabliert. Betrieben von der Ausstellungsmacherin Nadine Diana Griesbach, präsentiert die Galerie Werke international renommierter Künstler:innen in ungewöhnlichen Räumlichkeiten – oft mit Bezug zu historischen oder industriellen Architekturkontexten. Besonders bekannt ist die Zusammenarbeit mit außergewöhnlichen Locations wie den Goerz-Höfen in Berlin-Friedenau oder dem Schmelzwerk in den Sarotti-Höfen, die den Ausstellungen eine besondere Atmosphäre verleihen.

GRIESBACH Art verbindet dabei eine klare künstlerische Vision mit einer Vielfalt an Stilen und Medien. So wurden hier bereits Werke von Künstlern wie Alberto Castro Leñero und Albert Merz gezeigt, deren Ausstellung „Escala | Zwischenhalt“ die Verbindung mexikanischer und deutscher Kunstkultur thematisierte. Die Galerie setzt auf eine Auswahl von Positionen, die oft zwischen Tradition und Moderne oszillieren – etwa durch die feingliedrige Inszenierung von Bildern, die an mittelalterliche Malerei erinnern, oder durch skulpturale Arbeiten, die in internationalen Kontexten wie der Art Palm Beach präsentiert wurden.

Die ausgestellten Künstler:innen finden sich in bedeutenden Sammlungen wieder, darunter die Dorothea-Konwiarz-Stiftung in Berlin, die Portalakis Collection in Athen oder die Sammlung Lisa Woodward in New York. Die Galerie pflegt zudem enge Verbindungen zu institutionellen Partnern wie der Rudolf-Schweitzer-Cumpana Stiftung in Bukarest oder der Landesbank Baden-Württemberg, was die Qualität und Relevanz der gezeigten Projekte unterstreicht. Durch diese Vernetzung entsteht ein dynamischer Austausch zwischen lokalen und globalen Kunstkreisen.

Besonders prägnant ist der Ansatz von GRIESBACH Art, ungewöhnliche Orte für Kunst zu nutzen – sei es in historischen Industriehallen oder urbanen Nischen. So wurden etwa die Skulpturen von Künstlern wie Sandra Lange, deren Werke als „gemalte Energie“ beschrieben werden, in den Goerz-Höfen gezeigt, einem Ensemble aus der Kaiserzeit. Diese Kombination aus kuratorischer Expertise und architektonischer Besonderheit macht die Galerie zu einem einzigartigen Ort für alle, die sich für zeitgenössische Kunst und ihre Präsentationen jenseits klassischer Galerieräume interessieren.

Mit einem Fokus auf individuelle Schauen und eine Auswahl an Positionen, die oft zwischen Experiment und Tradition balancieren, bleibt GRIESBACH Art ein Ort der Entdeckung. Die Galerie spricht damit nicht nur Sammler:innen und Kunstinteressierte an, sondern auch ein Publikum, das an ungewöhnlichen Begegnungen mit Kunst teilhaben möchte – stets verbunden durch die Leidenschaft ihrer Kuratorin für außergewöhnliche Projekte und Räume.

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