Neue Gesellschaft für Bildende Kunst - nGbK
Highlights
- Die nGbK zeigt in Berlin Ausstellungen zur queeren Kunst in der DDR und zur städtischen Entwicklung.
- Neue Geschäftsführerin der nGbK ist Sophie Goltz, die im April 2026 ihr Amt antrat.
- Das Jahresprogramm 2026 der nGbK wurde auf der 169. Hauptversammlung beschlossen.
Tipps
- Aktuelle Ausstellungen wie „Queere Kunst in der DDR“ bieten multimediale und historische Einblicke in unterirdische Kulturszenen des Ostens.
- Nutzung des Open Archive for Urbanism zur Auseinandersetzung mit Stadtentwicklung, Nachbarschaft und ökologischen Transformationen.
- Teilnahme an öffentlichen Führungen und Filmveranstaltungen zur Vertiefung der Ausstellungsinhalte, etwa zur DDR-Geschichte queerer Kunst.
Eigenschaften
Über Neue Gesellschaft für Bildende Kunst - nGbK
Die neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) ist ein 1969 gegründeter Kunstverein mit Sitz in Berlin. Bekannt für ihre basisdemokratische Struktur, verfolgt die nGbK das Ziel, zeitgenössische bildende Kunst zu fördern und in den gesellschaftlichen Dialog einzubringen. Der Verein organisiert Ausstellungen, Veranstaltungen und Diskursformate an verschiedenen Orten in der Stadt, darunter auch eigene Räume in Berlin-Mitte sowie in Hellersdorf.
Die nGbK zeichnet sich durch ein engagiertes kulturelles Programm aus, das sich mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen auseinandersetzt. Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem queere Kunst, Stadtentwicklung, Archivpraktiken und postsozialistische Narrative. Regelmäßig finden Ausstellungen, Filmvorführungen, Führungen und Publikationen statt, die sowohl etablierte als auch emergierende Positionen der Kunstszene präsentieren.
Mitglieder des Vereins beteiligen sich aktiv an der Programmgestaltung und Projektentwicklung. Die jährliche Hauptversammlung dient dazu, die künstlerischen Projekte für das kommende Jahr demokratisch auszuwählen. Die nGbK versteht sich dabei nicht nur als Ausstellungsraum, sondern als Plattform für kritische Auseinandersetzungen mit Kunst und Gesellschaft. Neben der Hauptlocation in der Karl-Liebknecht-Straße existiert mit „station urbaner kulturen“ ein weiterer Ausstellungs- und Veranstaltungsort in Berlin-Hellersdorf.
Besucherinnen und Besucher schätzen die nGbK als mutigen und wegweisenden Ort der Berliner Kunstszene. Die inhaltliche Ausrichtung, die Nähe zu gesellschaftlichen Bewegungen sowie die partizipative Struktur des Vereins tragen zu einem lebendigen kulturellen Angebot bei. Die Ausstellung zu queeren Kunst im Osten Deutschlands sowie begleitende Veranstaltungen wie Filmgespräche oder Publikationen verdeutlichen das Engagement der nGbK für unterrepräsentierte Perspektiven und Archive.