Kulturzentrum

Forschungscampus Dahlem

Lansstraße 8, 14195 Berlin

Highlights

  • Forschungscampus Dahlem verbindet 500.000 ethnografische, archäologische und kulturhistorische Objekte mit interdisziplinärer Forschung zu globalen Kulturen.
  • Strategische Partnerschaft mit FU Berlin entwickelt innovative Lehr- und Lernformate für sammlungsbasierte Forschung in Dahlem.
  • Im DenkRaum erprobt man partizipative Ausstellungsformate, bei denen Besucher*innen aktiv Wissen mitgestalten und ausstellen.

Tipps

  • Die Sammlungen umfassen über 500.000 Objekte aus globalen Kulturen und Zeiten, darunter herausragende Bestände zur europäischen und außereuropäischen Kunst sowie zur Alltagskultur.
  • Im Rahmen der Partnerschaft mit der Freien Universität Berlin werden innovative Lehr- und Forschungsansätze für sammlungsbasierte Projekte am Standort entwickelt und erprobt.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Kulturzentrum Forschungscampus Dahlem Berlin

Der Forschungscampus Dahlem in Berlin ist ein lebendiger Ort der Wissensvermittlung und interdisziplinären Forschung, der sich als innovatives Netzwerk zwischen Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft versteht. Im Mittelpunkt stehen die einzigartigen Sammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die europäische und außereuropäische Kunst, Archäologie sowie ethnologische und kulturhistorische Objekte aus allen Kontinenten umfassen. Mit rund 500.000 Exponaten – darunter Kunstwerke, Alltagsgegenstände und historische Dokumente – zählt der Standort zu den bedeutendsten Wissensarchiven Europas.

Das Konzept des Forschungscampus Dahlem basiert auf dem Dialog zwischen Kulturen, Forschung, Objekten und Wissen. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin und anderen renommierten Institutionen wie dem Stadtmuseum Berlin oder der Humboldt-Universität entstehen neue Ansätze für Lehre und sammlungsbasierte Forschung. Besonders hervorzuheben ist der DenkRaum, ein experimentelles Labor für Ausstellungskonzepte, das Besucher*innen aktiv einbindet und Ausstellungen als partizipativen Prozess gestaltet.

Die Sammlungen des Forschungscampus spiegeln die globale Vielfalt wider: Von ethnografischen Objekten aus Afrika, Asien und Ozeanien über archäologische Funde bis hin zu Kunsthandwerk und historischen Dokumenten. Dazu gehören auch die größte europäische Spezialbibliothek für den ibero-amerikanischen Kulturraum sowie bedeutende Sammlungen zur Architektur, Fotografie, Mode und Buchkunst. Diese Quellen bilden das Fundament für kunst- und kulturwissenschaftliche Forschung und stellen einen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart her.

Ein zentraler Akteur ist das Rathgen-Forschungslabor, das durch die Verbindung von Materialwissenschaft, Konservierung und digitalen Methoden innovative Ansätze für die Erforschung von Kulturgütern entwickelt. Zudem arbeitet die Gipsformerei als Kunstmanufaktur daran, traditionelle Fertigungstechniken zu bewahren und originalgetreue Repliken historischer Werke zu schaffen. Diese Aktivitäten unterstreichen den Forschungsanspruch des Campus: Wissen nicht nur zu bewahren, sondern lebendig zu gestalten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der Forschungscampus Dahlem ist damit mehr als ein Museum – er ist ein Kulturzentrum, das durch Forschung, Dialog und partizipative Formate die Grenzen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft überwindet. Ob durch Ausstellungen, Workshops oder wissenschaftliche Publikationen: Hier entsteht Wissen im Austausch mit den Objekten, den Besucher*innen und den Partnerinstitutionen. Ein Ort, an dem Tradition und Innovation Hand in Hand gehen, um die kulturelle Vielfalt der Welt zu erkunden und zu verstehen.

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