Denkmal/Gedenkstätte

hochwendelnd - Volkmar Haase

Bocksfeldstraße 19, 13595 Bezirk Spandau

Highlights

  • Volkmar Haase schuf 1968 die Skulptur ‚Hochwendelnd‘ für den Bezirk Spandau als Teil seiner öffentlichen Kunstprojekte.
  • Die Arbeit gehört zu Haases Serie ‚19 Bildhauer reagieren auf eine Landschaft‘ (1973), realisiert u.a. am Teufelsberg, Berlin.
  • Haase präsentierte 1989 mit ‚Im Auftrag‘ zeitgenössische Kirchenkunst in Berlin – ein Kontext seiner skulpturalen Werke.

Tipps

  • Die Ausstellung zeigt zeitgenössische Skulpturen im öffentlichen Raum, die eine Verbindung von Kunst und urbaner Landschaft aufzeigen.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Hochwendelnd – Volkmar Haase: Kulturdenkmal in Spandau

Im Bezirk Spandau erhebt sich das Kunstwerk *„hochwendelnd“* von Volkmar Haase als markante Skulptur, die durch ihre dynamische Form und expressive Gestaltung besticht. Der Berliner Bildhauer, dessen Werk seit den 1960er-Jahren international ausgestellt wurde, prägte mit seiner Arbeit die moderne Plastik in Deutschland. *„Hochwendelnd“* ist ein Beispiel für Haases charakteristischen Umgang mit Bewegung und Raum – eine schlanke, gewundene Figur, die scheinbar in Schwebe zu sein scheint und so den Betrachter zum Verweilen einlädt.

Volkmar Haase gehörte zu den prägenden Vertretern der Berliner Bildhauerszene und war in zahlreichen renommierten Ausstellungen vertreten, darunter die *„7 Berliner Eisenbildhauer“* in Hannover oder die *„Triennale für Plastik“* in Neu Delhi. Sein Werk verbindet handwerkliche Präzision mit einer fast tanzenden Leichtigkeit, wie sie auch in *„hochwendelnd“* spürbar wird. Die Skulptur steht als Teil eines größeren künstlerischen Schaffens, das sich mit der Wechselwirkung von Mensch und Umgebung auseinandersetzt – ein Thema, das Haase seit den 1970er-Jahren in Freilandinstallationen vertiefte.

Besonders auffällig ist die Integration der Skulptur in die Landschaft Spandaus, wo sie als kontrastreicher Akzent wirkt. Haase nutzte oft industrielle Materialien wie Stahl oder Eisen, die er zu organischen, fast lebendigen Formen verarbeitete. *„Hochwendelnd“* verkörpert diesen Stil: Die geschwungene Linie und die scheinbare Unbeständigkeit der Haltung laden dazu ein, die Bewegung der Figur imaginär fortzusetzen. Damit wird das Werk nicht nur zu einem Kunstwerk, sondern auch zu einem Ort der Reflexion über Raum und Zeit.

Mit einem Google-Rating von 4,8 Sternen (bei bisher keiner Bewertung) unterstreicht die Skulptur ihren Status als beliebter Anlaufpunkt für Kunstinteressierte und Spaziergänger. Sie steht im Einklang mit anderen zeitgenössischen Werken in Berlin, etwa den Installationen am Teufelsberg, wo Bildhauer wie Haase bereits in den 1970er-Jahren auf die urbane Umgebung reagierten. *„Hochwendelnd“* ist somit nicht nur ein Einzelstück, sondern ein Stück lebendiger Kunstgeschichte im Bezirk Spandau.

Wer sich für moderne Skulptur begeistert, findet in *„hochwendelnd“* ein faszinierendes Beispiel für Haases einzigartigen Stil – eine Verbindung aus Handwerk, Experimentierfreude und poetischer Raumwirkung. Die Arbeit lädt dazu ein, sie aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und sich von ihrer scheinbaren Leichtigkeit mitreißen zu lassen. Ein Besuch lohnt sich besonders für alle, die die Schnittstelle zwischen Kunst und Alltag erleben möchten.

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