Salon Gras Fressen
Highlights
- Ausstellungen u.a. zu Pilzen (2014), serielle Kunst (2011) und Gruppenprojekten wie ‚Armut, Schmutz und niedre Begierde‘ (2013).
- Präsentierte Künstler: Richard Stimmel, Volkmar Schulz-Rumpold, Manfred Zimont, Lobito Fischer u.a. mit experimentellen Formaten.
Tipps
- Der Salon Gras Fressen präsentiert zeitgenössische Kunst in Form von Malerei, Skulpturen, Fotografie, Installationen und Performances mit Fokus auf experimentelle Ansätze.
- Besucher finden im Rahmen vergangener Ausstellungen thematische Schwerpunkte wie mythische Motive, ökologische Dokumentationen oder gesellschaftskritische Positionen.
- Die Ausstellungsdauer variierte in der Vergangenheit zwischen sieben und vierundzwanzig Wochen, wobei einzelne Werke oder Künstlergruppen monatelang gezeigt wurden.
Eigenschaften
Kunstgalerie Salon Gras Fressen Berlin-Steglitz
Der Salon Gras Fressen in Berlin-Steglitz-Zehlendorf ist ein exklusiver Kunstort, der sich als lebendige Plattform für zeitgenössische und experimentelle Kunst etabliert hat. Seit seiner Gründung hat der Salon sich als Ort der Begegnung zwischen etablierten und aufstrebenden Künstler:innen profiliert, indem er vielseitige Ausstellungen in den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Installation und Performance präsentiert. Besonders bekannt ist der Salon für seine mutigen Programmauswahl, die oft ungewöhnliche Themen und ungewöhnliche Materialien aufgreift – von mykotischer Kunst bis hin zu gesellschaftskritischen Positionen.
Ein markantes Beispiel für die ungewöhnliche Ausrichtung des Salons war die Ausstellung *„MUSHROOMS – für Sammler PILZE FUNGHI CHAMPIGNONS SCHWAMMERL PÜLZE“*, die sich mit der faszinierenden Welt der Pilze auseinandersetzte. Doch nicht nur biologisch inspirierte Projekte finden hier statt: Auch die Gruppenausstellung *„Armut, Schmutz und niedre Begierde“* zeigte eine breite Palette an Werken, die von Malerei über Skulpturen bis hin zu Performances reichten. Künstler:innen wie Frank Lambertz, Volkmar Schulz-Rumpold oder Richard Stimmel prägten mit ihren Arbeiten das Programm und verdeutlichten die Vielfalt des Salons.
Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit internationalen Künstler:innen, die dem Salon eine globale Perspektive verleiht. So präsentierte etwa der aus Südamerika stammende Künstler Lobito Fischer seine prägnanten *„Prägedrucke und elektronischen Objekte“* in der Ausstellung *„Im Wendekreis des Fisches“*, während der in Frankreich und Thailand lebende Richard Ketterer mit seinen Bildern und Objekten eine eigene künstlerische Stimme einbrachte. Auch Performance-Kunst spielt eine zentrale Rolle: Eva-Maria Kaufmann und Richard Stimmel führten gemeinsam ein spektakuläres Stück auf, das die Grenzen zwischen Kunst und Lebenswelt aufbrach.
Der Salon Gras Fressen versteht sich nicht nur als Ausstellungsraum, sondern auch als Ort des Dialogs. Durch seine konzeptuelle Freiheit und die bewusste Auswahl weniger, aber prägnanter Projekte schafft er Raum für künstlerische Experimente und gesellschaftliche Reflexionen. Ob durch surrealistische Pilz-Kunst, politische Statements oder poetische Zeichnungen – der Salon bleibt ein Ort, der Neugier weckt und zum Nachdenken anregt. Für Besucher:innen, die abseits der klassischen Kunstszene unterwegs sind, bietet der Salon eine einzigartige Mischung aus Provokation, Handwerk und künstlerischer Freiheit.
Mit einem durchgehend positiven Echo – wie das Google-Rating von 5,0 Sternen zeigt – hat sich der Salon Gras Fressen als fester Bestandteil der Berliner Kunstlandschaft etabliert. Wer auf der Suche nach ungewöhnlichen Perspektiven und mutigen künstlerischen Positionen ist, findet hier ein Programm, das sich bewusst gegen Konventionen stellt und stattdessen für Überraschungen sorgt. Der Salon beweist damit, dass Kunst nicht nur gesehen, sondern auch erlebt werden will.