Museum

Skulpturenpark der Neuen Nationalgalerie

Sigismundstraße 8-9, 93040 Berlin

Highlights

  • Der Skulpturenpark der Neuen Nationalgalerie zeigt Werke aus europäischer und außereuropäischer Kunst, Archäologie und Ethnologie.
  • Das 1968 von Mies van der Rohe entworfene Museum wurde 2021 nach 50 Jahren umfassend saniert und modernisiert.

Tipps

  • Der Skulpturenpark der Neuen Nationalgalerie zeigt Werke aus europäischen und außereuropäischen Sammlungen, die von verschiedenen Epochen und Kulturen stammen.
  • Ein barrierefreier Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität die Teilnahme am Rundgang durch den Skulpturenpark.
  • Die Architektur des Gebäudes von Ludwig Mies van der Rohe prägt den Besuch und verbindet moderne Gestaltung mit der Ausstellung zeitgenössischer Kunst.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Skulpturenpark Neue Nationalgalerie Berlin – Kultur-Ausflug

Der Skulpturenpark der Neuen Nationalgalerie in Berlin ist ein einzigartiger Ort für Kunstliebhaber und Architekturinteressierte, der sich als Außenbereich der berühmten Neuen Nationalgalerie präsentiert. Eingebettet in das städtebauliche Konzept des Kulturforums, das von Hans Scharoun entworfen wurde, verbindet der Park moderne Kunst mit urbanem Flair. Hier finden Besucher eine Auswahl bedeutender Skulpturen, die ursprünglich aus der Sammlung der Nationalgalerie stammen und in Ausschnitten gezeigt werden.

Das Gebäude der Neuen Nationalgalerie selbst, ein Meisterwerk des Architekten Ludwig Mies van der Rohe, wurde 1968 eröffnet und diente zunächst als Ausstellungsort für Werke des 20. Jahrhunderts. Nach einer umfassenden Sanierung zwischen 2015 und 2021 wurde das Museum modernisiert, ohne jedoch seinen architektonischen Charme zu verlieren. Der Skulpturenpark nutzt die Freifläche vor dem Gebäude, um Kunstwerke aus verschiedenen Epochen und Kulturen zu präsentieren – von europäischen Klassikern bis hin zu zeitgenössischen Werken.

Die Geschichte der Neuen Nationalgalerie ist eng mit der Sammlung der Nationalgalerie verbunden, die ursprünglich auf der Museumsinsel und im Kronprinzen-Palais zu sehen war. Nach dem Zweiten Weltkrieg teilte sich der Bestand zwischen Ost und West, doch in West-Berlin setzte sich der Magistrat für den Wiederaufbau unter dem Titel „Galerie des 20. Jahrhunderts“ ein. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz übernahm Teile der Sammlung und beauftragte schließlich Mies van der Rohe mit dem Neubau, der bis heute als Ikone der modernen Architektur gilt.

Der Skulpturenpark bietet nicht nur eine inspirierende Umgebung für Kunstwerke, sondern auch einen Kontrast zur urbanen Umgebung. Durch die Kombination aus freiem Raum und architektonischer Eleganz wird der Besuch zu einem Erlebnis, das sowohl die Sinne als auch den Geist anspricht. Besonders die Ausstellung „Zerreißprobe“ zeigt Werke, die die Spannung zwischen Tradition und Moderne thematisieren und so den Besuch im Skulpturenpark zu einem besonderen kulturellen Erlebnis machen.

Als Teil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz gehört die Neue Nationalgalerie zu einem Netzwerk bedeutender Museen, das auch die Staatsbibliothek und das Ibero-Amerikanische Institut umfasst. Der Skulpturenpark unterstreicht dabei die Vielfalt der Sammlungen, die europäische und außereuropäische Kunst, Archäologie und Ethnologie umfassen. Wer sich für moderne Architektur, Skulpturen oder die Geschichte der Berliner Kunstszene interessiert, findet hier einen faszinierenden Ort zum Verweilen und Entdecken.

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